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Der Standardansatz (STA) ist ein Verfahren zur Ermittlung der notwendigen Gesamtkapitalanforderungen für operationelle Risiken von Kreditinstituten im Rahmen von Basel II. Alternative Verfahren sind der Basisindikatoransatz und die AMA.

Die Idee des Standardansatzes ist es, das operationelle Risiko nach 8 Geschäftsfeldern aufzuteilen

K_{STA}= \Sigma^8_{j=1}\beta_{j} \cdot GI_j

  • K: Menge an vorzuhaltenden Eigenkapital
  • \beta : Prozentsatz des Indikators, der das Exposure an operationellen Risiko messen soll
  • GI: Indikator

Die GI werden hierbei nicht von der Bank festgelegt sondern vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) bzw. der Bundesbank vorgegeben.

Der alternative Standardansatz (ASA) berücksichtigt weitere Kennzahlen. Diese umfassen den Durchschnittswert der letzten drei Jahre der risikogewichteten Buchwerte zuzüglich etwaig gebildeten Wertberichtigungen der tatsächlich in Anspruch genommenen Position von Kreditportfolios.

K_{ASA}= \Sigma^2_{j=1}\beta_{j} \cdot GI_j +\Sigma^r_{j=e} m \beta_{j} \cdot LA_j + \Sigma^8_{j=5}\beta_{j} \cdot GI_j

  • K: Menge an vorzuhaltenden Eigenkapital
  • \beta : Prozentsatz des Indikators, der das Exposure an operationellen Risiko messen soll
  • GI: Indikator

Bankwesen | Risikomanagement (Bank)

 

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