Das Stahlwerk ist ein Veranstaltungsgelände im Stadtteil Lierenfeld, die in einem ehemaligem Stahlwerk von Mannesmann untergebracht ist.
Das Stahlwerk ist eine Düsseldorfer Großraumdiskothek seit Dezember 1993 und befindet sich in den Räumen der ehemaligen Mannesmann-Residenz im alten traditionellen Industriegebiet Lierenfeld. Gebäude und Gelände sind von der Größe her einer alten Industrieanlage entsprechend. In den 90er Jahren war das Stahlwerk vor allem eine Diskothek und Veranstaltungsort für Partys. Die Techno-Szene war dort stark verankert. Das Stahlwerk wurde, ebenso wie das benachbarte Tor 3, recht schnell in ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus bekannt. Beliebt waren auch die Formentera-Partys. Neben der Disko- und Partyszene war das Stahlwerk allerdings auch Veranstaltungsort für Comedy, Theater und Konzerte. Das Spektrum war dabei durchaus breit, etwa Satus Quo, Xavier Naidoo, Alice Cooper, Sugababes, Simple Minds und Guildo Horn. Mit den „Comedy Wochen“ wurde in der zweiten Hälfte der 90er im Stahlwerk ein Format geschaffen, in dessen Rahmen Comedians wie Herbert Knebel, Rüdiger Hoffmann, Jürgen Becker, Atze Schröder, Dieter Nuhr, Gaby Köster und Ingo Appelt auftraten. Die „80er Jahre“-Party ist die größte regelmäßige Tanzveranstaltung in Düsseldorf. Zu den populärsten DJs hinter den Stahlwerk-Turntables zählten u.a. George Morel, Carl Cox, Grandmaster Flash, LTJ Bukem und David Rodigan. In seinem Aussenbereich, genannt Playa*, hat das Stahlwerk seit 2004 auch die Möglichkeit Beachsport zu betreiben. Insgesamt sind dort 2000 qm Außengelände, zum größten Teil besandet, darin 2 Beachvolleyballfelder, jeweils 16 x 8 m. Im September 2005 wagte sich das Stahlwerk an das ambitionierte Projekt PrimeTimeShow, gemeinsam mit der Düsseldorfer Agentur Denkotainment. Diese Serie wurde zwar nicht fortgesetzt, ebnete jedoch die Kooperation zur Reihe Kulturwoche (ehemaliger Arbeitstitel), die ab 2006 im Stahlwerk entstanden ist, unter dem Namen "Kulturkontor".
Das Tor 3 ist ebenfalls eine Großraumdiskothek auf einem Teil des ehemaligen Mannesmann-Geländes in Lierenfeld, genauer ein früheres Röhrenlager. In der Anfangszeit waren Kühlwagen und Toiletten extern untergebracht, nach erheblichen Umbauten ist das Gebäude jedoch ein Veranstaltungsort üblichem Komfortstandards geworden. Als Veranstaltungsort für Konzerte und Parties diente das Tor 3 kurzzeitig schon 1985. Im September 1986 wurde es ein zweites Mal eröffnet. Aufgetreten sind dort z.B. Die Toten Hosen, Massive Attack, Beautiful South, Radiohead, Cindy Lauper, aber auch Blümchen und Robbie Williams. Es gibt also ein relativ breites Spektrum und Publikum. Gleiches gilt für Parties, von Rock, über House und Techno bis hin zu Punk oder Black Music. Daneben gibt es einen sog. Blue Room, in dem andere Musik gespielt wird.
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"Stahlwerk (Düsseldorf)".
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