article Related Topics:
Stadens_Nyckel :: Stade :: Stadecken-Elsheim
 

Wappen Karte
Wappen_Stadt_Stade.jpg Stade-pt.png
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Fläche: 110,03 km²
Einwohner: 45.928 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte: 417 Einwohner je km²
Arbeitslosenquote: 10,4 % (Juni 2005)
Höhe: 9 m ü. NN
Postleitzahlen: 21680
21682-21684
(alt: 2160)
Vorwahl: 04141, 04146
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: STD
Gemeindeschlüssel: 03 3 59 038
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hökerstraße 2
21682 Stade
Website: www.stade.de
Politik
Bürgermeister: Hans-Hermann Ott (CDU)
Stadtdirektor: Dirk Hattendorff (SPD)
Lage der Stadt im Landkreis
Stade_in_STD.png

Die Hansestadt Stade ist Kreisstadt des Landkreises Stade in Niedersachsen, zwischen Cuxhaven und Hamburg.

Geografie


Geografische Lage

Stade liegt am Fluss Schwinge zwischen dem Alten Land und Kehdingen, unweit der Unterelbe. Die umgebende Landschaft ist überwiegend flaches Marschland. Die Stadt liegt auf einem in diese Landschaft hineinragenden Geestsporn, der sich bis zu 14 Meter (Spiegelberg, möglicher Standort der vermuteten ehemaligen Burg) über die Marsch erhebt.

Stadtgliederung

Stade besteht neben dem eigentlichen Stadtgebiet aus den vier Ortschaften Bützfleth, Haddorf, Hagen und Wiepenkathen. Sie verfügen im Gegensatz zu anderen Teilen der Stadt über eigene kommunale Vertretungsorgane.

Stadtteile

In Stade gibt es mehrere Stadtteile. Das historische Zentrum befindet sich innerhalb der ehemaligen Wallanlagen, umgeben vom Burggraben, auf der Schwingeinsel. Im Zuge der Umwidmung der Stadtbefestigung zu Grünanlagen wuchs die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts an den Ausgangsstraßen. Es entstand zum Beispiel der Stadtteil Kehdingertors Vorstadt im Norden, die Schiffertors Vorstadt sowie in den 1960er Jahren das Altländer Viertel im Osten. Die Stadtteile Campe, Klein Thun, Groß Thun im Süden, Hahle im Südwesten und der Hohenwedel im Westen gehen auf ehemalige bäuerliche Dörfer zurück, an welche die Stadt Stade heranwuchs. Sie sind heute belebte Wohnvororte unterschiedlicher Prägung. Der Stadtteil Ottenbeck entstand seit Ende der 1990er Jahre auf dem Gelände der ehemaligen Stader Von-Goeben-Kaserne.

Geschichte


Stade ist möglicherweise die älteste Stadt Norddeutschlands. Die ersten Siedler kamen bereits 1000 Jahre v. Chr. in die Gegend um Stade. Im 8. Jahrhundert v. Chr. entstand dann eine richtige Siedlung mit Hafen. Im Jahre 994 wurde die Siedlung von den Wikingern geplündert und Stade wurde das erste Mal erwähnt (Stethu). Nach dem Aussterben der Grafen von Stade (Udonen) fiel Stade an Heinrich den Löwen. Nach dessen Entmachtung 1180 war es zwischen dem Erzbistum Bremen und den Welfen umstritten - was die Stadt für ihre Zwecke auszunutzen wusste. 1209 verlieh Kaiser Otto IV. Stade das Stadtrecht, das Bremen 1259 bestätigte - zusammen mit dem Stapelrecht und der Befreiung von der Heerfahrt. Stade wurde Mitbegründerin der Hanse. 1279 gab sich der Bürgerrat eine eigene Verfassung, die sogenannten Stader Statuten. Ab 1361 besaß Stade das Recht, Bündnisse zu schließen und damit zwar nicht rechtlich, aber faktisch den Status einer Freien Reichsstadt. Seine Blütezeit reichte bis in den Dreißigjährigen Krieg hinein. 1628 eroberte Tilly die Stadt, kurz darauf eroberten es die Schweden (bis 1636). Nach einer dänischen Besatzung eroberten die Schweden sie endgültig 1643 und erhielten sie zusammen mit dem Erzbistum Bremen im Westfälischen Frieden auch offiziell zugesprochen. Beim großen Stadtbrand am 26. Mai 1659 brannten zwei Drittel der Stadt nieder. Die Stadt wurde mit unverändertem Grundriss wieder aufgebaut. Die schwedische Herrschaft endete 1712; nachdem Stade kurz zum Königreich von Dänemark gehörte, wurde es (nach dänischer Belagerung) ab 1715 ein Teil des Kurfürstentums Hannover. Bis zur Bezirksreform 1978 war Stade in Nachfolge der als preußische Regierung fungierenden Landdrostei Stade Sitz eines niedersächsischen Regierungsbezirks. Auch als Garnisonsstadt hatte Stade seit der Schwedenzeit erhebliche Bedeutung. Die aus dem Fliegerhorst Stade hervorgegangene von Goeben-Kaserne wurde 1994 aufgelöst. Beide Institutionen, Bezirksregierung und Militär, prägten das soziale Leben Stades als Verwaltungs- und Garnisonsstadt bis zur Ansiedlung der Großindustrie Anfang der 1970er Jahre sehr.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

Politik


Stadtrat

Der FDP-Ratsherr hat sich im Stadtrat mit der CDU-Fraktion zu einer gemeinsamen Gruppe zusammengeschlossen. Diese bildet zusammen mit der Wählergemeinschaft die Mehrheit im Rat.

Bürgermeister

Bürgermeister Hans-Hermann Ott ist der letzte, der diesen Posten ehrenamtlich bekleiden wird. Mit der Kommunalwahl am 10. September 2006 wird es zukünftig auch in Stade einen hauptamtlichen Bürgermeister geben, der neben repräsentativen Aufgaben auch die Verwaltung führen wird. Diese Funktion nimmt bisher der Stadtdirektor wahr.

Wappen_Stadt_Stade.jpg

Wappen

Das Wappen der Stadt Stade zeigt einen Wappenschild mit dem aufwärts gerichteten Petrusschlüssel der Bischöfe von Bremen auf blauem Grund und ist durch Münzfunde seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen. Im 19. Jahrhundert wurden flankierend zwei Greife sowie das Spruchband mit den Buchstaben S.P.Q.ST. (Senatus Populusque Stadensis, lateinisch für "Der Stadtrat und die Bürger von Stade") hinzugefügt.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Stade-Hansehafen.jpg | Stade-AltesRathaus 1.jpg | Kirche_St._Cosmae.jpg

Theater

Museen

Bauwerke

In der Nähe von Stade überqueren die zwei Hochspannungsleitungen Elbekreuzung 1 und Elbekreuzung 2 die Elbe.

Geplante Bauwerke

In den nächsten Jahren soll die Stadt an die Bundesautobahn 26 angebunden werden, sie wird an der Elbe entlang von Hamburg über Stade nach Drochtersen gebaut und wird dort per Autobahnkreuz in die Bundesautobahn 20 eingehen die in Richtung Westen zum Wesertunnel verlaufen wird und in Richtung Osten durch den geplanten Elbtunnel bei Drochtersen nach Schleswig-Holstein gehen.

Wirtschaft und Infrastruktur


In Stade gibt es über 3.200 Betriebe in denen mehr als 25.000 Menschen arbeiten. Im Industriegebiet an der Elbe sind über 2.800 Menschen in den Betrieben von DOW Deutschland, Hydro Aluminium, Aluminium Oxid Stade GmbH und im Kernkraftwerk Stade beschäftigt. Im Gewerbegebiet Süd arbeiten über 1.800 Beschäftigte im Airbus-Werk Stade.

Elbeklinikum

Die Stadt Stade unterhält in Kooperation mit der Stadt Buxtehude einen Verbund der Hospitäler. Seit 2001 sind die Kliniken gemeinsam verwaltet; das Stader Krankenhaus ist seitdem bekannt als die "Elbeklinik Stade". Die gemeinsame Bettenzahl erreicht 836, wobei 266 auf Buxtehude und 570 auf Stade entfallen Elbekliniken:"Wer wir sind" http://www.elbekliniken.de/index.php?se=406 . Es sind in Stade unter anderem die Fachbereiche vertreten. Im Jahre 2004 wurden in Stade alleine 18.889 Patienten stationär und weitere 46.972 ambulant behandelt "Strukturierter Qualitätsbericht" S4ff. http://www.elbekliniken.de/upl_images/Q-BerichtStade.pdf .

Ansässige Unternehmen

Große Firmen: Dow Chemical, Hydro Aluminium, Deutsche Airbus, E.On, AOS Aluminium Oxid Stade.

Bildung

Im Zentrum der Stadt gibt es zwei Gymnasien, das Athenaeum und das Vincent-Lübeck-Gymnasium, sowie vier Fachgymnasien an den Berufsbildenden Schulen (Fachrichtungen: Informationstechnik, Ökotrophologie, Sozialpädagogik und Wirtschaft). Es gibt zwei Realschulen, einmal die Realschule Camper Höhe und die Realschule Hohenwedel. Es gibt drei berufsbildende Schulen: BBS I - Jobelmann-Schule (gewerbliche, technische und pädagogische Fachrichtungen), BBS II - Handelslehranstalt (kaufmännsiche Fachrichtungen) und BBS III (landwirtschaftlich-gärtnerische Fachrichtungen). Es gibt mehrere Hauptschulen, Grundschulen, Sonderschulen, eine Waldorfschule sowie eine Volkshochschule.

Kernkraftwerk

Das Kernkraftwerk Stade (KKS) wurde 1972 in Betrieb genommen. Ab 1984 wurde dann Fernwärme an eine benachbarte Salinenanlage abgegeben (erstmalig für ein Kernkraftwerk in Deutschland). Die Saline wurde im Juni 2003 geschlossen, was vermutlich mit der Schließung des Kernkraftwerks zusammenhängt. Aus wirtschaftlichen Gründen befindet sich das Kraftwerk zur Zeit in der Stilllegungsphase. Die offizielle Abschaltung erfolgte am 14. November 2003. Die Nettoleistung betrug vor der Stilllegung 630 MW.

Weitere Kraftwerke

Früher befand sich in der Nähe von Stade noch das Kraftwerk Schilling, ein ölbefeuertes Wärmekraftwerk. Zur Zeit ist ein neues Kohlekraftwerk an der Elbe in Planung.

Verkehr

Zur Zeit ist Stade durch die Bundesstraße 73, die Bundesstraße 74 und die Regionalbahnstrecke HamburgCuxhaven (KBS 121, Unterelbebahn) – früher auch noch die Kehdinger Kreisbahn – angebunden. Die B 73 soll durch die A 26 (im Bau) entlastet werden.

Durch den Ausbau der Küstenautobahn A 20 bzw. A 22 sollen weiter große Firmen an den Industriestandort Stade gelockt werden.

Seit 2004 ist der Landkreis Stade dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) angeschlossen.
2007 soll die Linie S3 der S-Bahn Hamburg von Hamburg bis nach Stade verlängert werden.

Hafen

Stade besitzt den Hafen Stade-Bützfleth als Seehafen. Der Hafen ist 60 sm von der Nordsee entfernt (gemessen bis Elbe 1). Der Hafen kann Schiffe mit einer Länge von bis zu 270 m und 14 m Tiefgang abfertigen. Der Tidenhub beträgt 3,1 m.

In diesem Hafen wird vor allem der Umschlag für das Aluminiumwerk und das Chemiewerk abgewickelt, die beide auch einzelne Kais im Hafen betreiben.

In der Stade selbst gibt es noch den für seinen pittoresken Charme berühmten historischen „Alten Hansehafen“ am Fischmarkt. Da dieser durch eine Straße von der Schwinge abgeschnitten wurde, gibt es zum Dritten den neueren Stadthafen, der besonders während des Sommerhalbjahrs gerne von Freizeitskippern zur Übernachtung genutzt wird.

Behörden und Gerichte

Söhne und Töchter der Stadt


Historische Persönlichkeiten

Weitere bekannte Personen

Weblinks


Ort in Niedersachsen | Landkreis Stade

شتاده | Stade | Stade | Stade (Allemagne) | シュターデ | Stood | Stade (stad) | Stade

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Stade".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld