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Stabsstellen sind spezialisierte Leitungshilfsstellen mit fachspezifischen Aufgaben und ohne Fremdentscheidungs- und Weisungskompetenzen. Sie werden gebildet, um Instanzen bezüglich der Entscheidungsvorbereitung und Kontrolle zu entlasten. Neben der Assistenz- und der Dienstleistungsstelle zählen sie zu den unterstützenden Stellen im Unternehmen, d.h. sie dienen im Gegensatz zu Linienstellen nur indirekt der Erfüllung einer betriebswirtschaftlichen Hauptaufgabe.

Nachteile


- Stäbe haben oft wesentlichen Einfluss aus Entscheidungen, auch ohne Weisungskompetenz

- Informationelle Macht der Stäbe

- Stab als funktionale Autorität untergräbt Position der Linienstelle

- Keine direkte Ergebnisverantwortung

- Evtl. Motivationsmängel wegen fehlender Weisungskompetenz

Arten von Stabsstellen


Nach dem Umfang der zu erfüllenden Aufgabe wird unterschieden in:

  • generalisierte Stabsstellen
  • adjutantive Stabsstellen
  • spezialisierte Stabsstellen

Literatur


  • Erich Frese (Hrsg.): Handwörterbuch der Organisation. Poeschel, Stuttgart 1992, ISBN 3-7910-8027-X, S. 2311–2322
  • Manfred Schulte-Zurhausen: Organisation. Vahlen, München 2002, ISBN 3-8006-2825-2, S. 153f

Planung und Organisation | Projektmanagement

 

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