article

Der Stabilitätspakt für Südosteuropa ist ein Versuch der internationalen Staatengemeinschaft, die Bemühungen um Frieden auf der Balkan-Halbinsel zu bündeln und zu koordinieren. Der Pakt bildet nach dem Vertrag von Dayton 1995 und nach dem Ende der NATO Intervention in Jugoslawien 1999 zum ersten mal ein Instrument der internationalen Gemeinschaft, das ein umfassendes, aktives Herangehen an die Probleme der Region unterstützen und koordinieren soll. Er ist evolutiv angelegt und damit stark vom Interesse seiner Teilnehmer an der Zielverwirklichung abhängig.

Die Idee des Paktes wurde am 10. Juni 1999 beim G8-Gipfel in Köln vorgestellt und am 30. Juli 1999 in Sarajewo von den Staats- und Regierungschefs der Teilnehmer bekräftigt.

Mitgliedsländer


Mitglieder des Paktes sind Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien, Ungarn, alle EU-Mitgliedsstaaten, Japan, Kanada, Norwegen, Russland, die Schweiz, die Türkei, die USA, die Europäische Bank für Wiederaufbau- und Entwicklungshilfe, die Europäische Investitionsbank, die Europäische Kommission, der Europarat, der Hohe Kommissar für Flüchtlinge der Vereinten Nationen, der IWF, die NATO, die OECD, die OSZE-Präsidentschaft und die Vereinten Nationen.

Siehe auch


Weblinks


Europa | Völkerrechtlicher Vertrag

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Stabilitätspakt für Südosteuropa".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld