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Die Stabfigur wird hauptsächlich von unten hinter einem Paravent gespielt, wobei Kopf und Hände an Stäben geführt werden.

Da sie nicht wie die Handpuppe der Anatomie der menschlichen Hand angepasst werden muss, ermöglicht diese Figurenart verschiedenartigere Körperformen, ohne dass die Direktheit des Spieles behindert wird.

Ebenso wie bei der Handpuppe fehlen meist die Beine, dadurch sind die Gestaltungsmöglichkeiten im Gegensatz zu Marionette und Tischmarionette einschränkt.

Die Bewegungen des Unterleibes müssen imaginär dargestellt werden, was besondere Ansprüche an den Spieler stellt. Wird die Figur von zwei Puppenspielern geführt, werden raumgreifende, große Gesten möglich. Das setzt jedoch Übung und starkes "aufeinander Eingehen" voraus.

Eine Abwandlung ist die Handstabfigur, bei welcher die Stabfigur mit der Spielerhand direkt durch die Ärmel animiert wird.

Theater | Puppentheater

 

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