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Das Saarländische Staatstheater zeigt im Staatstheater und in der Alten Feuerwache Stücke aus den Bereichen Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater sowie Konzerte.

Das Gebäude


Das Staatstheater in Saarbrücken wurde 1937 bis 1938 erbaut. Offiziell wurde es dem Saarland als Dank für das Abstimmungsergebnis im Jahr 1935, mit dem die Saarländer sich für eine Angliederung an das Deutsche Reich entschieden, von der damaligen nationalsozialistischen Regierung geschenkt, wobei ein Großteil von der Stadt Saarbrücken finanziert werden musste. Das Gebäude sollte nach dem Willen der Machthaber an der Grenze des Deutschen Reiches als „Bollwerk“ gegen Frankreich dienen.

Bei einem Luftangriff 1942 wurde es zerstört.

Geschichte


Das Saarländische Staatstheater wurde 1938 von Adolf Hitler als „Gautheater Saarpfalz“ eröffnet. Als erstes Stück wurde „Der fliegende Holländer“ gezeigt. Nach seiner Zerstörung 1942 lebte es erst nach dem Zweiten Weltkrieg unter seinem damaligen Intendanten Hermann Wedekind wieder auf. Wedekind zeigte unter dem Motto „Kunst kennt keine Grenzen“ Stücke ausländischer Künstler, vor allem Stücke von Künstlern aus Frankreich und Georgien. Aus einer „Georgischen Woche“ am Staatstheater entstand sogar die Städtepartnerschaft zwischen Tbilissi und Saarbrücken.

Der spätere Intendant Karlheinz Noblé (Amtszeit von 1976-1989) legte mehr Wert auf deutsche Klassiker aus dem 20.Jahrhundert. Unter ihm wurde das Theater in eine GmbH umgewandelt. Seit 1991 ist Kurt-Josef Schildknecht Intendant, dem zur Saison 2006/2007 Dagmar Schlingmann folgen wird.

Als Opernorchester am Saarländischen Staatstheater fungiert das Saarländische Staatsorchester, dem im Laufe seiner Geschichte so namhafte Dirigenten wie Siegfried Köhler, Christof Prick, Jiri Kout und Jun Märkl vorstanden.

Weblink


http://www.staatstheater.saarland.de/

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