Ein Staatspark (engl. State Park, span. Parque Estado) bezeichnet in den Vereinigten Staaten von Amerika sowie denen von Mexiko solche natur- und denkmalschutzbedürftigen Gebiete, die von den Regierungen der einzelnen Bundesstaaten unter besonderen Schutz gestellt wurden. Abgesehen davon, dass sie nicht der Kontrolle des Bundes unterstehen unterscheiden sie sich von Nationalparks insofern, dass sie in der Regel wesentlich kleiner sind und für den Tourismus eine eher untergeordnete Rolle spielen.
Im Gegensatz zu den Nationalparks und -monumenten spielen die Großzahl der Staatsparks bei Touristen daher auch eine deutlich geringere Rolle. Abgesehen davon, dass viele von ihnen als reine Naturschutzgebiete - beispielsweise entlang von Stauseen - keine Sehenswürdigkeiten berücksichtigen und somit eher ein Erholungsziel für Wochenendausflügler aus der näheren Umgebung sind, fallen für den Besuch der meisten Staatsparks auch weitere Kosten an. Da diese Schutzgebiete nicht zum Nationalparksystem des NPS gehören, wird der bei Urlaubern beliebte Nationalparkpass nicht anerkannt. Auf touristisch interessanten Routen - wie beispielsweise im südlichen Utah, wo sich Nationalparks und -monumente ballen - können sehenswerte Staatsparks wie beispielsweise der Dead Horse Point jedoch profitieren.
In aller Regel darf bei kostenpflichtigen Staatsparks mit dem Vorhandensein gepflegter Grünanlagen, sanitären Einrichtungen und geeigneten Picknick- sowie Übernachtungsmöglichkeiten gerechnet werden.
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