Als Staatsgewalt bezeichnet man die Ausübung der Macht innerhalb eines Staates durch dessen Organe wie z. B. die Verwaltung oder die Gerichte.
In der Bundesrepublik Deutschland gilt – wie in allen demokratischen Staaten - das Prinzip der dreifachen Gewaltenteilung (nach Montesquieu) in Legislative (Gesetzgebung), Exekutive (Ausführung) und Judikative (Gerichte). Im Übrigen ist die Staatsgewalt föderal zwischen dem Gesamtstaat (Bund) und den Gliedstaaten (Bundesländer) geteilt. Das Wort Gewalt wird hier in seiner etwas altertümlichen Bedeutung von Macht bzw. Herrschaftsmacht gebraucht. Montesquieu spricht im französischen Original von „distribution des pouvoirs“, ins heutige Deutsch übersetzt, „Aufteilung der Macht“.
Das Gewaltmonopol des Staates betrifft im Unterschied dazu die andere Bedeutung des Wortes Gewalt, nämlich die Ausübung von körperlichem bzw. unmittelbarem Zwang ausschließlich durch staatlicherseits hierfür ermächtigte Personen.
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"Staatsgewalt".
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