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Die Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau ging 1911 aus der Breslauer Kunstakademie hervor und war zu ihrer Zeit — neben dem Bauhaus, dessen Berühmtheit sie aber nie erreichte — die wichtigste Kunstakademie in Deutschland.

Ihr erster Direktor war Hans Poelzig, auf dessen Initiative die Umbenennung von der Kunstakademie zur — zuerst „Königlichen”, später — „Staatlichen Akademie” erfolgte. Infolge der 2. Preußischen Notverordnung wurde die Akademie am 1. April 1932 geschlossen. Nach der Schließung wurde der Unterricht in Meisterateliers für rund ein Jahr weiter geführt.

Lehrer (unvollständig)


Studenten (Auswahl)


Gruppenazsstellung


  • Nassauischer Kunstverein, 200 Jahre Kunsthochschule Breslau, 1990, Wiesbaden

Literatur


  • Petra Hölscher: „Die Akademie für Kunst und Kunstgewerbe zu Breslau — Wege einer Kunstschule 1791–1932”, Schleswig-Holsteinische Schriften zur Kunstgeschichte Band 5, Ludwig-Verlag, Kiel 2003, ISBN 3-933598-50-8
  • Staatliches Museum Schwerin (Hrsg.): „Von Otto Müller bis Oskar Schlemmer. Künstler der Breslauer Akademie”, Ausstellungskatalog, Schwerin 2002

Breslau | Stilepoche Moderne | Architektur und Bauwesen - Ausbildung | Designschule

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