- bgcolor="#EFEFEF" |
| Flag of Saint Vincent and the Grenadines.svg | St Vincent and the Grenadines coa.gif | (Details) | (Details) |
Der Staat liegt in der Karibik im Bereich der westindischen Inseln und umfasst die Insel St. Vincent und die 32 Inseln der nördlichen Grenadinen, die zu den Kleinen Antillen gehören. Grenada selbst gehört nicht dazu. Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Kingstown.
Siehe auch: Liste der Orte in St. Vincent und den Grenadinen
Die Bevölkerung setzt sich zu 65,5 % aus Schwarzen, zu 19 % aus Mulatten zusammen. Außerdem gibt es 5,5 % Inder und 3,5 % Weiße. Ca. 110.000 Einwohner (2004).
Ca. 80 % der Bewohner bekennen sich zum Protestantismus (davon etwa 40 % Anglikaner und 30 % Methodisten), etwa 11 % zur Römisch-Katholischen Kirche; 0,5 % sind Zeugen Jehovas.
Schon Jahrhunderte bevor Christoph Kolumbus im Jahr 1498 zum Sankt-Vinzenz-Tag die Insel St. Vincent erreichte, war die Insel von Indios, den so genannten Arawak, bewohnt. Die Arawak siedelten ab etwa 700 v. Chr. hier, wurden aber um 800 n. Chr. von den Kariben vertrieben. Kolumbus fand die Insel von Kariben beherrscht vor, die sie Hairoun, die „Heimat der Gesegneten“ nannten.
Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Insel sowohl von Großbritannien als auch von Frankreich beansprucht. Die Herrschaft über die Insel wechselte in den folgenden Jahrzehnten immer wieder zwischen den beiden Königreichen und den Kariben. Im Jahr 1783 trat Frankreich St. Vincent dann an Großbritannien ab.
Europäische Kolonisten begannen bald überall in der Karibik mit dem Anbau von Zuckerrohr, wobei der größte Teil der Arbeit von afrikanischen Sklaven geleistet wurde. 1635 lief ein Sklavenschiff vor St. Vincent auf Grund. Aus den Nachfahren der Überlebenden und der einheimischen „gelben“ Kariben bildeten sich die „schwarzen“ Kariben.
Mit der Zeit wurden immer mehr Afrikaner zur Arbeit in den Plantagen auf die Insel gebracht. Bald stellten die Afrikaner und nicht mehr die Europäer oder Kariben die Bevölkerungsmehrheit. Um die stark anwachsende Bevölkerung zur ernähren, wurden neue Pflanzen auf der Insel eingeführt, wie etwa die Brotfrucht, die von William Bligh, vorher Kommandant der berühmten Bounty, auf seiner „zweiten Brotfruchtreise“ 1793 auf die Insel gebracht wurde.
Im Jahr 1838 wurde die Sklaverei auf St. Vincent abgeschafft und es entwickelte sich eine neue Gesellschaft, in der die nun freien Nachkommen der Sklaven die überwiegende Bevölkerungsmehrheit bildeten. Die Großgrundbesitzer holten indische Vertragsarbeiter auf die Insel, Mitte des 19. Jahrhunderts wanderte eine Anzahl Portugiesen ein. Durch die Vermischung der vielen Kulturen bildeten sich die heutigen „Vincentianer“.
St. Vincent blieb bis 1969 britische Kolonie, bevor es weitreichende Autonomie erhielt. Von 1958 bis 1962 war die Insel Mitglied der Westindischen Föderation. Sie wurde am 27. Oktober 1979 unabhängig, verblieb aber im Commonwealth.
St. Vincent und die Grenadinen | Staat | Inselgruppe (Karibik) | Monarchie (Staat)
San Bizén y as Granadinas | سانت فنسينت والجرينادينز | Сейнт Винсент и Гренадини | Saint Vincent i les Grenadines | Svatý Vincenc a Grenadiny | Saint Vincent og Grenadinerne | Άγιος Βικέντιος και Γρεναδίνες | Saint Vincent and the Grenadines | Sankta Vincento kaj Grenadinoj | San Vicente y las Granadinas | Saint Vincent | Saint Vincent ja Grenadiinit | Saint-Vincent-et-les Grenadines | San Vicente e Granadinas - Saint Vincent and the Grenadines | סנט וינסנט והגרנדינים | Sveti Vincent i Grenadini | Saint Vincent | Saint Vincent dan Grenadines | St Vincent e Grenadini | Sankti Vinsent og Grenadíneyjar | Saint Vincent e Grenadine | セントビンセントおよびグレナディーン諸島 | 세인트빈센트 그레나딘 | Sen Vinsent ha'n Ynysow Grenadinek | Sent Vinsentas ir Grenadinai | Sentvinsenta un Grenadīnas | St. Vincent un de Grenadinen | Saint Vincent en de Grenadines | Saint Vincent og Grenadinane | Saint Vincent og Grenadinene | Sant Vincenç e las Grenadinas | Saint Vincent i Grenadyny | São Vicente e Granadinas | Sfântul Vincent şi Grenadine | Сент-Винсент и Гренадины | Sveti Vincent i Grenadini | Saint Vincent and the Grenadines | Svätý Vincent (štát) | Saint Vincent in Grenadine | Shën Vincenti i Grenadines | Свети Винсент и Гренадини | Saint Vincent och Grenadinerna | ประเทศเซนต์วินเซนต์และเกรนาดีนส์ | Saint Vincent at Grenadines | Сент-Вінсент і Гренадини | 圣文森特和格林纳丁斯 | Sèng Vincent kap Grenadines
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"St. Vincent und die Grenadinen".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world