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St. Ulrich in Gröden (ital: Ortisei, lad.: Urtijëi) ist eine Marktgemeinde und Hauptort des Grödnertals in Südtirol. Das Gemeindegebiet liegt am rechten Ufer des Grödnerbaches und breitet sich an dem zum Raschötzer Höhenrücken ansteigenden welligen Berghang aus.

Hauptwirtschaftszweig ist der Tourismus (5.900 Gästebetten mit ca. 640.000 Nächtigungen pro Jahr), sowohl wegen der landschaftlichen Schönheit als auch der ausgezeichneten Infrastruktur. Bekannt ist auch das Grödner Kunsthandwerk, insbesondere die Holzschnitzereien.

1970 war St. Ulrich Austragungsort der alpinen Ski-Weltmeisterschaften.

Amtssprachen auf Gemeinde- und Talebene sind Ladinisch, Deutsch und Italienisch. Die große Mehrheit der Bewohner St. Ulrichs hat sich bei der Volkszählung (2001) der ladinischen Sprachgruppe zugehörig erklärt.

Sehenswert


  • die St. Jakobskirche, die der Überlieferung nach älteste Kirche des Tales mit einem schönen Freskenzyklus und einem barocken Hauptaltar
  • die Pfarrkirche des Hl.Ulrich
  • die Antoniuskirche
  • das ladinische Museum

Berühmte Personen aus St.Ulrich


Weblinks


Siehe auch: Liste der Gemeinden in Südtirol

Ort in Südtirol

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