St_Peter_Mainz.jpg Die katholische Pfarrkirche St. Peter gehört zu den bedeutendsten Barockbauten in Mainz. Sie war ursprünglich Stiftskirche des seit dem 10. Jahrhundert bestehenden Stiftes St. Peter vor den Mauern.
Im dreißigjährigen Krieg wurde das Stift 1631 bei Einfall der Schweden vollständig zerstört. Ein Wiederaufbau geschah auf Geheiß von Erzbischof Johann Philipp von Schönborn nicht mehr. Über ein Jahrhundert hatte die Stiftsgemeinschaft keine eigenen Gebäude. Erst 1749 beschloss Erzbischof Johann Friedrich Karl von Ostein den Neubau. Das Stift wurde an die heutige Stelle unweit der später in napoleonischer Zeit untergegangen Schlosskirche St. Gangolph verlegt, wo auch der heutige Bau als neue Stiftskirche entstand.
Mit der beginnenden Säkularisation wurde das Stift am 4. Juli 1802 aufgehoben.
Von der Ausstattung der Kirche ist vieles im Original unwiederbringlich verloren gegangen, darunter vor allem die Orgel, die Deckenfresken des Giuseppe Appiani und das Chorgestühl. Nicht zerstört wurden allerdings die großen Barockaltäre, die Stuckdekoration und das wertvollste erhaltene Ausstattungstück, die große Kanzel des Johannes Förster.
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"St. Peter (Mainz)".
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