Ch zh wappen stadt plus.gif der Stadt Zürich, so wie es auf den VBZ Fahrzeugen erscheint.]] Die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) betreiben den Grossteil des öffentlichen Nahverkehrs in der Stadt Zürich sowie einige Linien in der Region.
Wie in anderen Schweizer Grossstädten verkehren in Zürich Trams. Insgesamt werden 13 Linien bedient. Die VBZ betreiben daneben 6 Trolleybuslinien, 16 Autobuslinien, 11 Quartierbuslinien und 27 Buslinien in die Region ausserhalb der Stadt Zürich. Ausserdem erledigen die VBZ den Betrieb für vier weitere private Bahngesellschaften: Neben den beiden Standseilbahnen auf Stadtgebiet - der Seilbahn Rigiblick und der Polybahn - gehören die Dolderbahn (seit 1973 eine Zahnradbahn) und der Vorortszug Forchbahn dazu.
Die VBZ gehören dem Tarifverbund "Zürcher Verkehrsverbund" an. Sie befördern jährlich ungefähr 300 Mio. Passagiere (fast zwei Drittel davon mit Trams), was fast 600 Mio. Personenkilometer ergibt. Bei den VBZ sind mehr als 2'200 Personen beschäftigt.
| Linie | Strecke |
|---|---|
| 2 | Tiefenbrunnen – Farbhof |
| 3 | Albisrieden – Klusplatz |
| 4 | Tiefenbrunnen – Werdhölzli |
| 5 | Bahnhof Enge – Kirche Fluntern (– Zoo) |
| 6 | (Bahnhof Enge –) Hauptbahnhof – Zoo |
| 7 | Wollishofen – Bhf. Stettbach |
| 8 | (Klusplatz –) Bellevue – Hardplatz |
| 9 | Hirzenbach – Heuried (– Triemli) |
| 10 | Hauptbahnhof – Milchbuck (– Bahnhof Oerlikon) |
| 11 | Rehalp – Messe/Hallenstadion |
| 13 | Albisgüetli – Frankental |
| 14 | Triemli – Seebach |
| 15 | Bucheggplatz – Klusplatz |
Mehrheitlich ausserhalb der Stadtgrenzen verkehrende Buslinien besitzen seit Betriebsaufnahme der Zürcher Verkehrsverbunds im Mai 1990 dreistellige Regionalbusnummern, basierend auf den alten "städtischen" Nummern, denen die Ziffer der jeweiligen Region vorangestellt wurde.
Auf den Fahrplanwechsel 2006/07 wird der erste Teil der Glatttalbahn in Betrieb genommen, die Linie 11 wird dann bis Auzelg verlängert.
In der Region kommt ein Streckennetz von weiteren 212.6 km hinzu. Die Busse verkehren unter anderem am linken Zürichseeufer, im Glattal und im Limmattal. Diese Linien haben wie alle Regionalbusse im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes dreistellige Nummern.
In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag verkehren nach Betriebsschluss ab Zürich 14 Nachtbuslinien, die teilweise auch Nachbargemeinden bedienen.
VBZ BE 4 6 Tram 2000.JPG | 2005_zurich_tram_cobra.jpg]]
Die Passagiere werden mit 346 Strassenbahnwagen und 241 Bussen befördert. Die Palette an Strassenbahnfahrzeugen reicht von den über 40-jährigen Be 4/4 (Typ Karpfen) bis zu der neusten Generation der Cobra. Die Cobra ist 37 Meter lang und bietet über das ganze Fahrzeug verteilt Niederflureinstiege an. Sie besitzt keine Achsen zwischen den Rädern. Jedes einzelne Rad läuft alleine und besitzt auch einen eigenen Motor. Durch diese Eigenschaft setzt sich das Rad in der Kurve nicht quer, und es entsteht kein sonst für Trambahnen in Kurven typisches Kreischen und Quietschen.
Im Jahr 2005 wurde im Anschluss an eine internationale Ausschreibung entschieden, dass die 35 Mercedes-Benz O405 GTZ, welche ab dem Jahr 1989 für die VBZ gebaut wurden (die zweite Serie, welche 43 Wagen beinhaltete, wurde 1994 gebaut), durch neue Busse der Firma Carrosserie Hess ersetzt werden sollen. Bei den bestellten Fahrzeugen, welche von Mitte 2006 bis Anfang 2008 an die VBZ ausgeliefert werden sollen, handelt es sich um 16 Gelenktrolleybusse Swisstrolley3 und 17 Doppelgelenktrolleybusse lighTram3.
Mit dem Einsatz der lighTram3, werden in Zürich erstmals Doppelgelenktrolleybusse verkehren. Hierfür müssen die Haltestellen der Linien, auf welchen die neuen Busse eingesetzt werden sollen, umgebaut werden da die neuen Busse deutlich länger sind als die bisherigen.
Zu besonderen Anlässen, Themen oder Projekten kann mit der VBZ ein Vertrag zur Umgestalltung eines Trams abgeschlossen werden. Eine solche Werbeaktion kostet ungefährt 500'000 Franken und die VBZ wählt die Projekte sehr sorgfältig aus, da diese Sondertrams etwa Spezielles bleiben sollen. Meist ist ein solches Tram während zwei Jahren (manchmal auch länger) unterwegs. Einige Sondertrams wurden auch mit Eigenwerbung oder eigen gewählten Themen umgestaltet.
| Jahr – Bezeichnung | Jahr – Bezeichnung | Jahr – Bezeichnung |
| | 1984 – SBB-Intercity-Tram | 1994 – Frauen-Tram | 2004 – Fifa-Tram
Während der Weihnachtszeit verkehrt jährlich das Märlitram.
Mit dem Bau der Glattalbahn werden auch neue Depot-Kapazitäten benötigt. Das Tramdepot Oerlikon wird deshalb demnächst umgebaut und erweitert. Das ehemalige Tramdepot Wartau wird heute als Tram Museum Zürich genutzt. Ab 2007 soll im ehemaligen Depot Burgwies ein neues Museum seine Tore öffnen und das Depot Wartau dem Verein als Werkstatt für die Oldtimer erhalten bleiben.
Seit den 1990er-Jahren beherbergt das Areal der ZW auch das operative Betriebszentrum der VBZ (Silberwürfel) und die Bahnbauwerkstätte. Im Rahmen dieser Erweiterung erhielt das Areal ein normalspuriges Anschlussgleis, welches vom Anschlussgleis des Zollfreilagers abzweigt und beim Areal der ehemaligen SBB-Hauptwerkstätte Herdern, beim Bahnhof Altstetten beginnt. Geliefert werden über dieses Gleis regelmässig Schienen für das Gleisbaulager, sowie künftig auch wieder Tramfahrzeuge, die auf normalspurigen Rollschemeln angeliefert werden.
Die ZW betreut ausserdem die Fahrzeuge der Forchbahn, bei sämtlichen Arbeiten, welche die Möglichkeiten der Depotwerkstätte Forch übersteigen.
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