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FrankfurtM Staedel.jpg | Staedel.jpg Das Städel oder offiziell Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie ist ein Kunstmuseum in Frankfurt am Main mit einer der bedeutendsten Kunstsammlungen in Deutschland.

Das Städel besitzt 2.700 Gemälde (wovon 600 ausgestellt sind), eine graphische Sammlung mit 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken sowie 600 Skulpturen. Das Museum hat ca. 4.000 m² Ausstellungsfläche sowie eine Präsenzbibliothek mit ca. 100.000 Büchern. Daneben verfügt das Museum über eine große Kunstbuchhandlung.

Geschichte


Das Städel wurde 1816 gegründet. Gestiftet wurde es von einem Bürger, dem Frankfurter Bankier und Handelsmann Johann Friedrich Städel als öffentliche Galerie und Kunstschule, die heute als Städelschule bekannte staatliche Kunsthochschule.

1878 wurde der Neubau am Schaumainkai (heute auch bekannt als Museumsufer) im Stil der Gründerzeit errichtet. Das Museum wurde nach beträchtlichen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg bis 1966 nach einem Entwurf vom Frankfurter Architekten Johannes Krahn wieder aufgebaut. Der Erweiterungsbau für die Unterbringung eines Teils der Bestände des 20. Jahrhunderts und für Sonderausstellungen wurde 1990 an der Holbeinstraße nach den Entwürfen von Gustav Peichl errichtet. Kleine bauliche Veränderungen, Renovierungen sowie eine Umgestaltung der Galerie fanden von 1997 bis 1999 statt.

Sammlung


Die Sammlung präsentiert Meisterwerke europäischer Kunst aus sieben Jahrhunderten, beginnend mit dem frühen 14. Jahrhundert, über die Spätgotik, über Renaissance und Barock zur Goethezeit, vom 19. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart.

Bekannte Werke

  • Jan van Eyck, Lucca-Madonna, um 1390-1441, Mischtechnik auf Eichenholz, 66 x 50 cm
  • Oberrheinischer Meister, Paradiesgärtlein, zwischen 1400 und 1420, Mischtechnik auf Eichenholz, 26 x 33 cm
  • Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis, 1480-85, Mischtechnik auf Pappelholz, 82 x 54 cm
  • Bartolomeo Veneto, Weibliches Idealbildnis, zwischen 1500 und 1530, Mischtechnik auf Pappelholz, 44 x 34 cm
  • Rembrandt Harmensz van Rijn, Die Blendung Simsons, 1636, Öl auf Leinwand, 205 x 272 cm
  • Jan Vermeer van Delft, Der Geograph, 1669, Öl auf Leinwand, 53 x 47 cm
  • Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Goethe in der römischen Campagna, 1787, Öl auf Leinwand, 164 x 206 cm
  • Edgar Degas, Orchestermusiker (Musiciens à l'orchestre), 1872, Öl auf Leinwand, 69 x 49 cm

Bildergalerie

Image:Jan van Eyck 076.jpg|Jan van Eyck, Lucca-Madonna Image:Meister des Frankfurter Paradiesgärtleins 001.jpg|Oberrheinischer Meister, Paradiesgärtlein Image:Sandro Botticelli 069.jpg|Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis Image:Bartolomeo Veneto 001.jpg|Bartolomeo Veneto, Weibliches Idealbildnis Image:Rembrandt Harmensz. van Rijn 041.jpg|Rembrandt Harmensz van Rijn, Die Blendung Simsons Image:Jan Vermeer van Delft 009.jpg|Jan Vermeer van Delft, Der Geograph Image:Johann Heinrich Wilhelm Tischbein 007.jpg|Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Goethe in der römischen Campagna Image:Edgar Germain Hilaire Degas 010.jpg|Edgar Degas, Orchestermusiker (Musiciens à l'orchestre)

Literatur


  • Bodo Brinkmann: Das Städel, Frankfurt am Main. Prestel Verlag (Prestel-Museumsführer), München 1999, ISBN 3-7913-2204-4

Weblinks


Kunstmuseum in Deutschland | Museum in Hessen | Gebäude in Frankfurt am Main

Städel | Städelsches Kunstinstitut di Francoforte | シュテーデル美術館

 

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