| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen von Sprockhövel.png | Lage der Stadt Sprockhövel in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Arnsberg |
| Regionalverband Ruhr | |
| Kreis: | Ennepe-Ruhr-Kreis |
| Geografische Lage : | |
| Höhe: | 219 m ü. NN |
| Fläche: | 47,78 km² |
| Einwohner: | 26.624 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 551 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 45549 |
| Vorwahlen : | 02339, 02324, 0202 |
| Kfz-Kennzeichen : | EN |
| Gemeindekennzahl : | 05 9 54 028 |
| Stadtgliederung: | 9 Ortsteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausplatz 4 45549 Sprockhövel |
| Website : | www.sprockhoevel.de |
| E-Mail-Adresse : | info@sprockhoevel.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Dr.Klaus Walterscheid (SPD) |
Diese Wachholderhügel finden sich auch im alten Stadtwappen der Gemeinde wieder, das drei Wachholdersträucher auf drei Hügeln über einem Stollenmundloch zeigte. Erst mit der Kommunalreform 1970 entstand das neue und heute noch gültige Stadtwappen.
Über Jahrhunderte bildete das Sprockhöveler Gebiet die Grenze zum Herzogtum Berg, dem Bergischen Land, dessen kulturelle Einflüsse noch heute in der historischen Bausubstanz sichtbar sind.
Bis zur industriellen Gewinnung der Kohle war der Sprockhöveler Raum vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Daneben gab es typisch landwirtschaftlich-handwerkliche Betriebe, wie Schmieden und Schlossereien. Aus diesen Betrieben und dem dort vorhandenen Know-How entwickelten sich mit Beginn der Industrialisierung zahlreiche Zulieferbetriebe für den Bergbau (z. B. Hausherr, Kraft, Düsterloh, Turmag und Hauhinco). Mit dem Niedergang des Ruhrkohlenbergbaus in den 1970er Jahren verschwanden langsam auch diese Betriebe aus dem Stadtbild.
1850 wurde mit dem Kohleneisenstein eine weitere Ressource entdeckt und belebte den stagnierenden Zechenbetrieb. Ab 1865 unterliegt der Bergbau der freien Konkurrenz und gegen 1890 wurde mit dem Tiefbau begonnen. Damit nahm die Bedeutung des Sprockhövler Bergbaues ab, da Flöze nördlich der Ruhr bessere Abbaumöglichkeiten bieten. Die letzte große Zeche in Sprockhövel war Zeche "Alte Haase", sie schloss im Jahre 1968 ihre Tore und beendete damit eine lange Bergbautradition in dieser Region.
Auf fünf bergbauhistorischen Wanderwegen können sich heute Interessierte auf "Die Spur der Kohle" machen. Die Lehrpfade führen zu historischen Stellen und repräsentativen Ausstellungsstücken des Sprockhövler Bergbaues.
Mittlerweile gibt es Bestrebungen, die heutige Stadt Sprockhövel im Zuge einer allgemeinen Kommunalreform mit einer einer der benachbarten kreisangehörigen Nachbarstädte zusammenzuschließen oder einzelne Ortsteile den Nachbarstädten anzugliedern. Zu diesem Zweck sind auf Kreis- und Bezirksebene Arbeitskreise eingerichtet worden. Ein Zusammenschluss ist für den Zeitraum 2015 bis 2018 vorgesehen.
Überregional bekannt geworden ist Sprockhövel 1994 durch den Comic "Das schwarze Loch" des Comiczeichners Jamiri. Der Held Spacejamiri fliegt in seinem Raumschiff als erster Mensch in ein schwarzes Loch, fragt sich zuvor, ob am anderen Ende die Antwort auf alle Fragen wartet, das Nirvana oder gar Gott, landet indessen mit verdutztem Gesichtsausdruck an einer verregneten Straßenkreuzung mit dem Ortsschild "Sprockhövel".
Ort in Nordrhein-Westfalen | Sprockhövel | Sprockhövel | Sprockhövel | Sprockhövel
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