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Wappen Karte
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Wappen at spittal an der Drau.jpg Map_at_spittal_an_der_drau.png
Basisdaten
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Bundesland: Kärnten
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Bezirk: Spittal an der Drau (SP)
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Fläche: 48,51 km²
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Geografische Lage:
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Höhe: 560 m ü. NN
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Einwohner: 16.045 (Volkszählung 2001)
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Postleitzahlen: 9800, 9701, 9702
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Vorwahl: 0 47 62
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Gemeindekennziffer: 2 06 35
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Stadtverwaltung: Burgplatz 5
9800 Spittal a. d. Drau

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Offizielle Website: www.spittal-drau.at
Politik
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Bürgermeister: Gerhard Köfer (SPÖ)
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Gemeinderat: 31 Mitglieder: 5 ÖVP,
18 SPÖ, 5 FPÖ, 3 SFS

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Stadtrat: 7 Mitglieder:
1 ÖVP, 5 SPÖ, 1 FPÖ
Spittal an der Drau ist eine Stadtgemeinde in Kärnten und Hauptstadt des gleichnamigen Bezirkes.

Geografie


Geografische Lage

Spittal liegt zwischen dem Lurnfeld und dem Unterem Drautal. Von Norden nach Süden durchfließt die Lieser die Stadt und mündet dann in die Drau. Ebenfalls südlich von Spittal liegt der „Hausberg“ der Spittaler, das Goldeck.

Gliederung

Die Stadtgemeinde ist in die sieben Katastralgemeinden Amlach, Edling, Großegg, Molzbichl, Olsach, Spittal an der Drau und St. Peter-Edling gegegliedert und umfasst folgende 27 Ortschaften:
  • Aich (68)
  • Aichforst (141)
  • Baldersdorf (91)
  • Brodbrenten (37)
  • Burgbichl (19)
  • Edling (57)
  • Großegg (62)
  • Kleinegg (37)
  • Kleinsaß (17)
  • Krieselsdorf (42)
  • Molzbichl (242)
  • Neuolsach (177)
  • Nußdorf (62)
  • Oberamlach (206)
  • Oberdorf (22)
  • Oberzmöln (4)
  • Olsach (180)
  • Rothenthurn (372)
  • Sankt Peter (198)
  • Sankt Sigmund (27)
  • Schwarzenbach (59)
  • Spittal an der Drau (13.533)
  • Tangern (30)
  • Unteramlach (241)
  • Unterzmöln (4)
  • Winkl (42)
  • Zgurn (75)

Geschichte


1191 wurde von Graf Otto II. von Ortenburg und seinem Bruder, dem Archidiakon Hermann, am linken Ufer der Lieser ein Hospital (Spittl) mit Kirche gestiftet. Das für den Ort namensgebende Spital war für die Versorgung von Pilgern bestimmt, die über den Katschberg und die Radstädter Tauern nach Süden zogen. Die sich bildende Siedlung am rechten Lieser-Ufer stand unter dem Schutz einer Turmburg der Ortenburger, wahrscheinlich an der Stelle des heutigen Schlosses.

1242 wurde Spittal zum Markt erhoben, die verkehrsgünstige Lage an der Mündung von Möll und Lieser in die Drau sowie die Maut- und Flößereirechte auf der Drau bewirkten eine erste wirtschaftliche Blüte. 1324 wird der Markt als Sitz eines Landrichters erwähnt. 1403 erhielt Spittal das Recht, vier mehrtägige Jahrmärkte und einen Wochenmarkt abzuhalten. 1408 bekamen sie die Ausschließlichkeitsrechte für die Drau-Flößerei und die Eisentransporte aus der nahen Krems bei Gmünd. Die Gmünder mussten das Eisen von den Spittalern transportieren lassen und hier verzollen. Nach dem Aussterben der Ortenburger 1418 kam die Herrschaft über die Grafen von Cilli an die Landesherren, die Habsburger. Friedrich III. konnte die Grafschaft gegen Ansprüche der Grafen von Görz behaupten. 1457 erhielt Spittal das Recht, Richter und Rat selbst zu wählen. 1478 wurde der Markt von den Türken zerstört. Fehden, Bauernaufstände und der Ungarnkrieg beendeten den Wohlstand. 1522 brannte der Markt ab. Spittal_schloss_porcia.jpg]] 1524 erhielt Gabriel von Salamanca die Grafschaft Ortenburg, ein Spanier und Günstling von Ferdinand I.. Er ließ ab 1533 das Schloss Porcia im Renaissance-Stil errichten. Seine Nachkommen nannten sich nach der Grafschaft Ortenburger. Das Gebiet war weitgehend protestantisch, als 1600 eine bewaffnete Religionsreform-Kommission unter dem Landeshauptmann, Graf Johann von Ortenburg, die Bevölkerung zum Übertritt zur katholischen Kirche zwang.

1662 wurden die aus Frankreich gebürtigen Fürsten Porcia Grund- und Schlossherren. Im 18. Jahrhundert kam es zu einer zweiten wirtschaftlichen Blütezeit infolge der aufstrebenden Eisenindustrie und dem damit verbundenen Handel und Gewerbe. Diese Blütezeit endete 1797, als der Markt im Zuge der Franzosenkriege abbrannte. 1809 kam es nahe Spittal erneut zu Kampfhandlungen. Spittal wurde für wenige Jahre Hauptort eines Kantons im französischen Königreich Illyrien. 1729 brannte der Markt abermals ab.

Im Herbst 1919, während des Kärntner Abwehrkampfes, war Schloss Porcia für einige Zeit Sitz der Kärntner Landesregierung. In Erinnerung daran wurde Spittal anläßlich des 10-Jahr-Jubiläums der Kärntner Volksabstimmung 1930 zur Stadt erhoben.

Bevölkerung


Die Gemeinde Spittal an der Drau hat 16.045 Einwohner (2001). Als Religionszugehörigkeit geben 67,9 % römisch-katholisch, 15,3 % evangelisch, 3,4 % islamisch und 2,8 % orhtodox an. 8,3 % sind ohne Bekenntnis.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Spittal_gasthaus_historisch.jpg

Museen

  • Heimatmuseum
  • Museum für Volkskultur
  • Österreichs größte private Modelleisenbahn

Bauwerke

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur


Spittal_gasthaus_historisch_detail.jpg

Verkehr

Spittal ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Oberkärnten. Der Bahnhof Spittal-Millstättersee liegt auf der Bahnstrecke zwischen Villach und Salzburg, eine weitere Strecke zweigt hier in westlicher Richtung ab und verbindet Kärnten mit Osttirol.

Spittal an der Drau liegt direkt an der Tauernautobahn (A 10), parallel dazu verläuft die Katschberg Straße (B 99) nach Bischofshofen. In westliche Richtung führt die Drautal Straße (B 100) nach Lienz.

Ansässige Unternehmen

  • Die Gabor-Schuhfabrik hat seit 1960 den Sitz ihrer österreichischen Niederlassung (550 Mitarbeiter) in Spittal.
  • Die STRABAG AG hat eine Niederlassung in Spittal.

Öffentliche Einrichtungen

  • Bezirkshauptmanschaft

Bildung

Spittal an der Drau ist ein wichtiges Schulzentrum für die Region. Neben vier Volksschulen, einer Sonderschule und drei Hauptschulen gibt es zahlreiche weiterführende Schulen, darunter zwei Gymnasien (BG und BRG), ein Oberstufenrealgymnasium (BORG), berufsbildende Schulen (HLW und HAK), sowie im „Spittl“ die Fachhochschule Technikum Kärnten.

Sonstiges

  • Sportarena (Fußballstadien, Eishalle, Ski-Zentrum)
  • Wichtiger Knotenpunkt der Telekom

Politik


Partnerstädte

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks


Ort in Kärnten

Spittal an der Drau | Spittal an der Drau | Spittal an der Drau (stad) | Spittal an der Drau

 

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