| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen at spittal an der Drau.jpg | Map_at_spittal_an_der_drau.png | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Kärnten | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Spittal an der Drau (SP) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 48,51 km² | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 560 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 16.045 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 9800, 9701, 9702 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 47 62 | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 2 06 35 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Stadtverwaltung: | Burgplatz 5 9800 Spittal a. d. Drau | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.spittal-drau.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Gerhard Köfer (SPÖ) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 31 Mitglieder: 5 ÖVP, 18 SPÖ, 5 FPÖ, 3 SFS | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Stadtrat: | 7 Mitglieder: 1 ÖVP, 5 SPÖ, 1 FPÖ | |||||||||||||||||||||||||
1242 wurde Spittal zum Markt erhoben, die verkehrsgünstige Lage an der Mündung von Möll und Lieser in die Drau sowie die Maut- und Flößereirechte auf der Drau bewirkten eine erste wirtschaftliche Blüte. 1324 wird der Markt als Sitz eines Landrichters erwähnt. 1403 erhielt Spittal das Recht, vier mehrtägige Jahrmärkte und einen Wochenmarkt abzuhalten. 1408 bekamen sie die Ausschließlichkeitsrechte für die Drau-Flößerei und die Eisentransporte aus der nahen Krems bei Gmünd. Die Gmünder mussten das Eisen von den Spittalern transportieren lassen und hier verzollen. Nach dem Aussterben der Ortenburger 1418 kam die Herrschaft über die Grafen von Cilli an die Landesherren, die Habsburger. Friedrich III. konnte die Grafschaft gegen Ansprüche der Grafen von Görz behaupten. 1457 erhielt Spittal das Recht, Richter und Rat selbst zu wählen. 1478 wurde der Markt von den Türken zerstört. Fehden, Bauernaufstände und der Ungarnkrieg beendeten den Wohlstand. 1522 brannte der Markt ab. Spittal_schloss_porcia.jpg]] 1524 erhielt Gabriel von Salamanca die Grafschaft Ortenburg, ein Spanier und Günstling von Ferdinand I.. Er ließ ab 1533 das Schloss Porcia im Renaissance-Stil errichten. Seine Nachkommen nannten sich nach der Grafschaft Ortenburger. Das Gebiet war weitgehend protestantisch, als 1600 eine bewaffnete Religionsreform-Kommission unter dem Landeshauptmann, Graf Johann von Ortenburg, die Bevölkerung zum Übertritt zur katholischen Kirche zwang.
1662 wurden die aus Frankreich gebürtigen Fürsten Porcia Grund- und Schlossherren. Im 18. Jahrhundert kam es zu einer zweiten wirtschaftlichen Blütezeit infolge der aufstrebenden Eisenindustrie und dem damit verbundenen Handel und Gewerbe. Diese Blütezeit endete 1797, als der Markt im Zuge der Franzosenkriege abbrannte. 1809 kam es nahe Spittal erneut zu Kampfhandlungen. Spittal wurde für wenige Jahre Hauptort eines Kantons im französischen Königreich Illyrien. 1729 brannte der Markt abermals ab.
Im Herbst 1919, während des Kärntner Abwehrkampfes, war Schloss Porcia für einige Zeit Sitz der Kärntner Landesregierung. In Erinnerung daran wurde Spittal anläßlich des 10-Jahr-Jubiläums der Kärntner Volksabstimmung 1930 zur Stadt erhoben.
Spittal an der Drau liegt direkt an der Tauernautobahn (A 10), parallel dazu verläuft die Katschberg Straße (B 99) nach Bischofshofen. In westliche Richtung führt die Drautal Straße (B 100) nach Lienz.
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