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Spiez ist eine Stadt im Amtsbezirk Niedersimmental des Kantons Bern in der Schweiz.

Der Name Spiez ist eine Herleitung aus dem althochdeutschen spioz (Spiess) was soviel wie Gebirgsvorsprung, Landzunge bedeutet.

Luftbild_Spiez.jpg Das Städtchen liegt am Südufer des Thunersees. Die Gemeinde Spiez erstreckt sich von einer Höhe von 558 m ü.M. (Seehöhe) bis auf 852 m ü.M. (Hondrichhügel).

Die Gemeinde besteht aus fünf sogenannten Bäuerten: Spiez, Einigen, Hondrich, Faulensee und Spiezwiler (früher Wyler). Jede dieser Teilgemeinden war für die genossenschaftliche Nutzung der den Bäuerten gehörenden Allmenden, Pflanzland, Rebland und Waldungen verantwortlich. Jede Bäuert musste auch ein Schulzimmer oder ein Schulhaus zur Verfügung stellen und unterhalten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden die Aufgaben der Bäuerten der politischen Gemeinde Spiez übertragen.

Die Hauptsehenswürdigkeit ist das Schloss Spiez mit Repräsentationsräumen des 13. bis 18. Jahrhunderts. Auch der ausgedehnte Schlosspark und die frühromanische Schlosskirche ziehen viele Touristen an.

Das Hotel Belvédère in Spiez war während der Fussballweltmeisterschaft 1954 Quartier der deutschen Nationalmannschaft. Der dort unter den Spielern entstandene Geist von Spiez wird als wichtiger Faktor beim Gewinn der Weltmeisterschaft angesehen.

Siehe auch


Weblinks


Spiez_am_Thunersee_um_1900.jpg Spiez BE 2006.jpg

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