Spiel ohne Grenzen war eine in den 1960er- und 1970er-Jahren beliebte Spielshow. Bei dieser vom Westdeutschen Rundfunk live ausgestrahlten Sendung mussten ausgewählte Städte mit ihren Mannschaften im nationalen Vergleich und danach im internationalen Vergleich bei diversen auch sportlich herausfordernden Geschicklichkeitsspielen gegeneinander antreten.
Die zweite, nun internationale Finalrunde fand jeweils Mittwoch Abend abwechselnd in den am Wettbewerb teilnehmenden Ländern (neben Deutschland waren dies Belgien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweiz) statt. Diese vier Wettbewerbe wurden im Rahmen der Eurovision ebenfalls live übertragen.
Die nationale Mannschaft, die das beste Ergebnis der vier deutschen Mannschaften in der zweiten Runde der internationalen Ausscheidungen erzielt hatte, durfte dann zu einer internationalen Endausscheidung reisen.
In Deutschland war Moderator Camillo Felgen (125 Sendungen von 1965 bis 1973), Co-Moderator Frank Elstner. Weitere Moderatoren bis 1980 waren unter anderem Manfred Erdenberger und Heribert Faßbender. Unter den Schiedsrichtern fand man bekannte Fußball-Bundesliga-Schiedsrichter wie zum Beispiel Walter Eschweiler.
In ähnlicher Form lebte das Spiel in der ARD im Jahre 2003 (wenn auch nur national) als Wettbewerb der 16 deutschen Bundesländer mit prominenter Beteiligung, übertragen aus dem Europapark Rust, auf. "Deutschland Champions" wurde im Jahre 2004 ein zweites Mal veranstaltet. Moderatoren waren Gerd Rubenbauer, Sabrina Staubitz und Alexander Mazza. 2005 wurde keine Sendung übertragen.
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"Spiel ohne Grenzen".
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