Der Begriff Sandbahnrennen oder englisch motorcycle speedway bezeichnet einen Motorradrennsport, der in abgesperrten Ovalbahnen (Fahrtrichtung links) gefahren wird. In Deutschland ist dieser Sandbahnsport bei weitem nicht so populär wie in Polen, wo die Stadien auch schon mal mit 10.000 bis 20.000 Zuschauern voll werden. Als Speedway-Nationen mit erfolgreichen Fahrern gelten neben Polen auch Australien, Dänemark, Großbritannien, Schweden oder die USA. Aktueller Speedway-Einzelweltmeister der Saison 2005 ist der Schwede Tony Rickardson.
Die Bahnlängen sind bei
Besonderheiten dieser Maschinen sind die verwendeten Einzylinder-Viertaktmotoren mit kleiner Baubreite und wenig Gewicht. Die Motoren haben in der Regel einen Hubraum von 500 Kubikzentimetern und je nach Abstimmung eine Leistung zwischen 60 und 80 PS. Meistens werden die luftgekühlten Motoren von GM und Jawa genutzt. Als Treibstoff dient Methanol, das fast rückstandsfrei zu Wasserdampf verbrennt. Die Motoren werden ohne Getriebe gebaut. Es gibt nur einen Gang, der von 0 bis auf über 120 km/h reicht. Bremsen gibt es an diesen Spezialmaschinen nicht, gebremst wird ausschließlich über die Verdichtung des Motors.
Die Sitzhöhe ist verhältnismäßig gering und der Lenker breit. Es gibt Fußrasten auf beiden Seiten, wobei die Raste auf der linken Seite meist nur auf langen Geraden zur Entlastung genutzt wird.
Das genaue Regelwerk kann auf der Seite der Fédération Internationale de Motocyclisme (FIM) eingesehen werden.
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