Der Sparkassenverband Bayern ist die Dachorganisation und der zentrale Dienstleister der Sparkassen in Bayern. Er vertritt deren Interessen, unterstützt und berät diese. Außerdem bietet er in seiner Sparkassenakademie Bayern ein umfangreiches Aus- und Fortbildungsprogramm.
Zur Erfüllung seiner Aufgaben tragen die folgenden Organe und Gremien bei:
- Verbandsversammlung der Verbandsmitglieder:
- Vorstand (24 Mitglieder)
- Bezirksverbände für jeden der sieben bayerischen Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken sowie Schwaben
- Fachbeirat aus den stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirksverbände
- Kommunaler Beirat aus Vertretern des Bayerischen Gemeindetages, des Bayerischen Landkreistages und des Bayerische Städtetages
- Beteiligungsbeirat
- Gesamtanwendungsausschuss
- Arbeitskreise für Betrieb, Markt, Verbund und Bildung
Der Sparkassenverband Bayern ist mit den zwölf anderen deutschen Sparkassenverbänden Mitglied im Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Er hat seinen Sitz in München.
Geschichte
1908 schlossen sich die regionalen Sparkassenverbände Pfalz, Oberpfalz, Oberbayern, Niederbayern und Schwaben zu einem
Landesverband zusammen. Anschließend traten die Sparkassenverbände Unterfranken und Mittelfranken sowie Oberfranken diesem Landesverband bei. 1919 fusionierte der Landesverband mit dem 1914 gegründeten
Giroverband bayerischer Sparkassen. 1925 erfolgte die Umbenennung in
Bayerischer Sparkassen- und Giroverband (BSGV), der 1933 durch den Erlass der bayerischen Sparkassenordnung zu einer
Körperschaft des öffentlichen Rechts wurde. 1997 erfolgte die Umbenennung in
Sparkassenverband Bayern (SVB).
Sparkassen in Bayern
In Bayern gibt es 77 Sparkassen mit 3.300 Geschäftsstellen und ca. 50.000 Mitarbeitern (Stand: 01/2006). Zum Verbund gehören außerdem die
Bayerische Landesbank (BayernLB), die Bayerische
Landesbausparkasse (LBS Bayern) sowie die
Versicherungskammer Bayern (VKB).
Siehe auch
Liste der Sparkassen in Bayern
Weblinks
Sparkassen-Finanzgruppe