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Der Ausdruck Spant stammt ursprünglich aus dem Schiffbau. Es bezeichnet ein tragendes Bauteil zur Verstärkung des Rumpfes bei Booten, Schiffen, starren Luftschiffen, Flugzeugen und anderen Fahrzeugen. Die Spanten sind zugleich Träger der Beplankung.

Man unterscheidet nach ihrer Ausrichtung

  • Querspanten, die quer zu Rumpf und Kiel liegen und
  • Längsspanten, die parallel zum Kiel oder der Fahrzeughauptachse liegen.

Die Spanten müssen untereinander verbunden werden, damit ein Schiffskörper entsteht. Dies geschieht durch Balken senkrecht zu den Spanten, den Stringern. Querspanten können mit Seiten-, Kimm- und Raumstringern und dem Kiel verbunden werden.

Das klassische Material für Spanten im Schiff- und Bootsbau ist Holz. Es wurde lange Zeit auch für Flugzeuge verwendet. Im Bereich der Handels- und Kriegsschiffe dominiert heute Stahl. Im Flugzeugbau und bei Hochgeschwindigkeits-Katamaranen wird meistens Aluminium verwendet. Seit Ende des 20. Jh. werden auch Kohlefaser-Verbundwerkstoffe verwendet.

Durch die Spantenbauweise mit Beplankung wird gegenüber einer massiven Bauweise (z. B. Einbaum) erheblich Gewicht eingespart.

Bootsrümpfe werden durch die Art der Spanten klassifiziert. Man unterscheidet z. B. Knickspant, Rundspant und S-Spant.

Die Spantenbauweise wird heute nicht nur im Fahrzeugbau eingesetzt, sondern auch in der Architektur, besonders bei großen Gebäuden, sowie im Modellbau, z. B. für Landschaftsmodelle.

Man unterscheidet zwischen Gebaute Spanten und Gesägte-, Gewachsene- und Konstruktionsspanten

Schiffbau

Spant | varango Spant

 

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