Callaogunners.JPG Im Spanisch-Südamerikanischen Krieg kämpfte Spanien 1865-1871 gegen Chile und Peru, denen sich Bolivien und Ecuador anschlossen.
In der spanisch-lateinamerikanischen Geschichtsschreibung wird dieser Krieg zunächst auch als Pazifischer Krieg bezeichnet, ehe dieser Name für den späteren Salpeterkrieg übernommen wurde. Der nordamerikanischen Lesart zufolge aber ist der Pazifische Krieg der Kampf der USA gegen Japan im Zweiten Weltkrieg.
In der peruanischen Stadt Talambo kam es am 2. August 1863 zu einem tödlichen Zwischenfall zwischen spanischen Einwanderern und der indigenen Bevölkerung, dabei starben vier Einwanderer. Pinzón kehrte daraufhin nach Peru zurück, um den Sachverhalt zu klären. Aber die Peruaner erklärten es als interne Angelegenheit.
Madrid schickte daraufhin Eusebio que Salazar y Mazaredo nach Peru, um die Sache mit dem peruanischen Außenminister zu klären, aber er erreichte nichts. Daraufhin blockierte die spanische Flotte am 14. April 1864 den peruanischen Hafen Callao. Spanische Truppen besetzen die Chincha-Inseln. Der Großteil des peruanischen Guano-Exports brach zusammen und die peruanische Wirtschaft nahm schweren Schaden.
Am 27. Januar 1865 gab es einen formalen Friedensschluss, aber die peruanische Bevölkerung und der Kongress lehnten diesen vehement ab. Darüber stürzte die peruanische Regierung.
Im Hafen von Valparaíso kam es zu Konflikten zwischen den Spaniern und Chilenen. Am 27. September 1865 erklärte Chile Spanien den Krieg.
Am 8. November 1865 übergab der peruanische Präsident Juan Antonio Pezet sein Amt an den Vizepräsidenten Pedro Diez Canseco. Am 26. November 1865 übernahm General Mariano Prado die Amtsgeschäfte; dieser erklärte seine Solidarität mit Chile. Am 5. Dezember 1865 verbündeten sich Peru und Chile. Im Januar 1866 schloss sich Ecuador, im Februar auch Bolivien dem Bündnis an.
Am 31. März 1866 wurde die unbefestigte Stadt Valparaíso von einer spanischen Flotte bombardiert. Die Fregatten Numanci, Blanca, Villa Madrid, Resolución und Vencedora beschossen die Stadt rund drei Stunden lang, wobei etwa 2600 Granaten verschossen wurden. Die Stadt wurde schwer beschädigt.
Nach dem Beschuss von Callao endeten die aktiven Kriegshandlungen, die spanische Flotte zog sich auf die Philippinen zurück. 1871 wurden in Washington Friedensverträge unterzeichnet, Chile unterschrieb aber erst im Jahre 1883.
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"Spanisch-Südamerikanischer Krieg".
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