Der Südosteuropäische Kooperationsprozess (South-East European Cooperation Process, SEECP) wurde im Juni 1996 als regionales Forum für die Staaten Südosteuropas gegründet. Zweck des Forums ist es, die Zusammenarbeit unter den Ländern zu fördern und als einheitliches Sprachrohr der Region zur Welt zu dienen. Ebenso dient die Zusammenarbeit zum Erhalt eines dauerhaften Friedens und der Stabilität in Südosteuropa. Die gemeinsame Zusammenarbeit soll proeuropäische Kräfte in der Region stärken und eine Annäherung der Staaten an Europa gewährleisten. Der SEECP und die CEFTA werden, nebst einzelnen Stabilisierungs- und Assoziationsabkommen, letztlich als Vorstufe zu einem möglichen EU-Beitritt gesehen.
Kroatien kündigte als Hauptprioritäten an, die Nachbarschaftsbeziehungen in der Region verbessern zu wollen und dazu beizutragen, dass alle Staaten Südosteuropas rascher alle EU-Beitrittskriterien erreichen. Insbesondere sollen die Anliegen Südosteuropas besser in der EU gehört werden. Eine engere Zusammenarbeit zwischen der EU und dem SEECP wird angestrebt. Der SEECP soll demnächst den Stabilitätspakt für Südosteuropa ersetzen.
Am SEECP nimmt auch das EU-Mitgliedsland Griechenland teil. Folgende Staaten sind am SEECP beteiligt:
Auf Initiative Kroatiens soll auch die Europäische Kommission als ständiges Mitglied aufgenommen werden. Die Kommission könnte die Tätigkeiten der Assoziation somit besser mitverfolgen. Ebenfalls soll ein ständiger Vertreter des SEECP bei der EU ernannt werden.
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"Südosteuropäischer Kooperationsprozess".
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