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E. Sievers führte 1881 die Sonoritätshierarchie der Lautklassen ein, um mittels der Abstufung der Schallfülle ( Sonorität) die segmentelle Silbenstruktur zu erklären. Damit schuf er eine Rangfolge bezüglich der Lautheit der einzelnen Lautklassen. Während der Silbenbildung während des Sprechaktes besetzt der Silbenkern den sonorsten Laut. Der Aufbau der Silbenschale wiederum etabliert sich aus Lauten mit immer weniger Sonorität.
Theo Vennemanns Konzept zur Abfolge der konsonantischen Stärke beschreibt ebenfalls die Silbenstruktur, jedoch mit inverser Ausrichtung zur Sonoritätshierarchie.

Rangordnung


Die Sonoritätshierarchie verläuft von den Plosiven mit zunehmender Sonorität in Richtung der Vokale ("Die Sprachlaute werden lauter") :

Siehe auch


Quellen


  • E. Sievers, Einf. in die Phonetik,1881
  • Vennemann, T. (1982): „Zur Silbenstruktur der deutschen Standardsprache“, in: Vennemann, T. (Hrsg.): Silben, Segmente, Akzente. Tübingen: Niemeyer.
  • Vennemann, T. (1986): Neuere Entwicklungen in der Phonologie. Berlin, New York, Amsterdam: Mouton de Gruyter.
  • Vennemann, T. (1988): Preference Laws for Syllable Structure and the Explanation of Sound Change. Berlin usw.: de Gruyter.
  • Helmut Glück (Hsg), Metzler-Lexikon Sprache, 2000
  • Judith Meinschaefer, Silbe und Sonorität in Sprache und Gehirn,1998, S. 26-76

Phonetik

 

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