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Sonja Wiedemann (* 8. September 1977 in München) ist eine nicht mehr aktive deutsche Rennrodlerin.

Die seit 1986 für die SG Hausham startende Wiedemann trat 1999 durch den sensationellen Gewinn der Weltmeisterschaft im Rennrodeln ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Diesen Erfolg konnte sie in den folgenden Jahren nicht bestätigen und scheiterte immer wieder bei der Qualifikation für den Weltcup und Großereignisse an Sylke Otto, Silke Kraushaar, Barbara Niedernhuber, Anke Wischnewski und Tatjana Hüfner. 2001 setzte sie nocheinmal ein Ausrufezeichen, als sie überraschenderweise den zweiten Weltcuplauf der Saison in Lake Placid in Abwesenheit der besten fünf deutschen Rodlerinnen gewann und somit die seit 1997 (aktuell bis 2006) anhaltende Siegesserie der deutschen Frauen aufrecht erhielt. 2005 beendete die in Miesbach lebende Sportsoldatin ihre aktive Karriere.

Frau | Rennrodler (Deutschland) | Rodelweltmeister | Miesbach | Geboren 1977

 

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