Sommerschenburg ist ein Ortsteil der Gemeinde Sommersdorf im Nordwesten des Bördekreises in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sommerschenburg liegt geographisch höher als Sommersdorf. Man spricht auch von Klein-Sibirien da hier meist schon Winter ist, wenn in Sommersdorf noch keine einzige Schneeflocke liegt. Sommerschenburg ist fast vollständig von Wald umgeben.
Es gibt einen Badesee im alten Erztagebau und das Gneisenau-Schloss.
Es mangelt an gewerblicher Infrastruktur. Es sind weder Bäcker, noch Schlachter oder Gaststätten vorhanden. Auch im Naherholungsgebiet, wozu der Badesee gehört, gibt es keine Gaststätte mehr. Vor 1989 befand sich hier ein Ferienlager, welches mittlerweile auch abgerissen wurde.
In Sommerschenburg ist der preußische Generalfeldmarschall und Heeresreformer August Graf Neidhardt von Gneisenau (1760-1831) 1841 auf seinem Gut beigesetzt worden. Zuvor ruhte der Leichnam des 1831 an der Cholera verstorbenen Feldherren in der Wormsdorfer Kirche. Zu seinen Ehren wurde eine Gruft mit einem Mamordenkmal errichtet. In einem Denkmal-Wächterhaus im schweizerischen Stil sollte ein verdienter Kriegsveteran für alle Zeiten wachen.
Im "Gneisenau Schloss" befand sich vor 1989 die polytechnische Oberschule. Mittlerweile wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, die vor allem Fördermittel kassierten, aber nichts für die Bausubstanz taten.
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