Die Solvabilitätsspanne ist ein Begriff aus der Versicherungswirtschaft. Die Solvabilitätsspanne ist hierbei ein Baustein der Solvabilität - diese wiederum ist vereinfacht dargestellt - ein Kapital-Puffer, der sicherstellen soll, dass die Versicherungen zu jeder Zeit Ihren Zahlungsverpflichtungen, z.B. aus Schadensfällen bzw. in der Lebensversicherung den Todes- oder Erlebensfällen, nachkommen können.
Die Solvabilitätsspanne ergibt sich aus dem Maximum zweier Indizes:
Das Ergebnis wird dann Soll- Solvabilität genannt. Zur Durchführung des Solvabilitätstests wird die Ist - Solvabilität mit der Soll - Solvabilität verglichen. Ist die Soll-Solva niedriger als die Ist-Solva, gilt der Test als bestanden. Es wird erwartet, dass im Zuge des Solvency-II-Prozesses diese Art des Solvabilitätstests verschwinden wird und an ihre Stelle Methoden treten, welche die risikotheoretische Elemente enthalten.
Die Berechnung:
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"Solvabilitätsspanne".
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