Lebensrettende Sofortmaßnahmen sind alle Maßnahmen, mit der ein Ersthelfer in einer lebensbedrohenden Situation einer verunfallten oder erkrankten Person hilft. Ziel ist der Erhalt der lebenswichtigen Körperfunktionen des Patienten, der so genannten Vitalfunktionen. Notruf und Sofortmaßnahmen bilden gemeinsam das zweite Glied der so genannten Rettungskette und sind ein Teil der Ersten Hilfe.
Vorgehensweise
Bevor der Helfer mit den Sofortmaßnahmen beginnt, muss er eine weitere Gefährdung des Patienten und der eigenen Person ausschließen (
Eigenschutz). In Gefahrensituationen muss auf die
Feuerwehr gewartet werden.
Rettung
- Wenn unmittelbare Lebensgefahr besteht, muss das Unfallopfer aus der Gefahrenzone gerettet werden, beispielsweise ein Ertrinkender aus dem Wasser oder ein verunfallter Autofahrer aus einem brennenden Auto (Eigenschutz beachten). Eine übliche Methode ist der sogenannte Rautekgriff.
- Ist ein verunfallter Motorradfahrer bewusstlos, muss der Helm abgenommen werden, damit weitere Maßnahmen wie die Stabile Seitenlage oder die Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden können.
Erhalt der Vitalfunktionen
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Als Lebensrettende Sofortmaßnahmen werden die
Vitalfunktionen
Bewusstsein und
Atmung überprüft (Diagnostischer Block) und die notwendigen Maßnahmen ergriffen.
Bewusstlose Patienten werden in
stabile Seitenlage gebracht, Patienten
ohne Atmung und Kreislauf muss eine
Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden. Bei
Verschlucken /
Ersticken werden Maßnahmen zur Befreiung der Atemwege durchgeführt.
Notruf
Möglichst parallel ist schnellstens ein
Notruf abzusetzen (
phone first-Konzept für den Laien).
Dabei sollte man vor allem die fünf W-Fragen:
- Wo ist es passiert?
- Was ist passiert?
- Wie viele Verletzte?
- Welche Art(en) von Verletzung(en)?
- Warten auf Rückfragen!
beachten.
Weitere Maßnahmen
Nach den
Lebensrettenden Sofortmaßnahmen folgt das dritte Glied der
Rettungskette, die weiterführende
Erste Hilfe.
Premiers secours : gestes de première urgence | Nødhjelp