Mit der Gemeindegebietsreform von 1969 bis 1974 in Nordrhein-Westfalen wurde die alte Stadt Soest mit 18 ursprünglich selbstständigen Umlandgemeinden -jetzt Ortsteile- zusammengeschlossen (Neugliederung des Altkreises Soest 1969). Die betroffenen Ortsteile standen schon immer in enger Beziehung zur Stadt Soest, im herrschaftlichen Sinne gehörten sie seit dem Mittelalter zur Soester Börde. Das heißt auch, dass die ursprüngliche Konfession der Bewohner dieser Ortsteile wie bei der Soester Stadtbevölkerung die Evangelische war. Im landschaftlichen Sinn gehört ein Teil der Soester Ortsteile jedoch nicht zur Soester Börde, sondern zum Haar (Westfalen). Nicht alle Einzelortschaften, die heute zur Stadt Soest gehören, sind Ortsteile im administrativen Sinn.
(!) Die auffällige Häufung von Ortsnamen auf "-ingsen" ist kennzeichnend für die gesamte nähere Umgebung von Soest. Der Namensbestandteil "-ingsen" ist eine Verkürzung aus dem ursprünglichen Namensbestandteil "-inghausen".
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"Soester Ortsteile".
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