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Eine Snowboard-Bindung verbindet den Snowboard-Schuh des Snowboarders mit dem Snowboard. Die mit Schrauben variabel auf dem Snowboard befestigten Bindungen für beide Füße können für den rechten Fuß („Goofy“) oder den linken Fuß („Regular“) in Fahrtrichtung, für unterschiedliche Abstände und für unterschiedliche Fußwinkel eingestellt werden.

Den Abstand zwischen den Bindungen für die beiden Füße (von Bindungsmitte aus gemessen) nennt man Stance. Der Stance bei Raceboardern beträgt 30-50 cm, der Freestyler greift gerne auf einen größeren (50 bis 60 cm) Stance zurück, da Sprünge so sicherer gelandet werden können. Für Anfänger ist die ungefähre Schulterbreite empfehlenswert.

Jede Bindung kann nicht nur rechtwinklig zur Fahrtrichtung positioniert werden, sondern auch in einem kleinen Winkel gedreht. Der vordere Fuß hat oft einen größeren Winkel als der hintere. Raceboardfahrer und Carver bevorzugen einen Winkel von 20 bis 40 Grad quer zum Snowboard, Anfänger und Freerider zehn bis 25 Grad und Freestyler von minus zehn bis 20 Grad. Steht der hintere Fuß entgegen der Fahrtrichtung, hat also einen negativen Winkel, wird dies als „Duck Stance“ bezeichnet.

Bindungstypen


Es gibt drei verschiedene Arten, um den Schuh in der Bindung zu fixieren. Alle Bindungstypen können auf allen Snowboards befestigt werden. Aber es ist praktisch nicht möglich, die verschiedenen Schuhtypen beliebig mit den Bindungstypen zu kombinieren.

Plattenbindung

Eine Plattenbindung fixiert einen Hartschalenschuh (Hardboot) an Spitze und Ferse mithilfe eines Rahmen verankert. Eine Plattenbindung bietet eine sehr direkte Kraftübertragung. Sie kommt vor allem bei Alpin- und Raceboards zum Einsatz.

Softbindung

Snowboardbindung burton cartelOLS.jpg Die klassische Softbindung (auch Ratschenbindung genannt) ist am weitesten verbreitet. Sie fixiert einen weichen Schuh (Softboot) mit zwei Ratschenbändern über dem Rist und den Zehen.

Softbindungen bestehen aus den verschiedensten Materialien. Einige bestehen aus üblichem Kunststoff (weich und flexibel), bei anderen wiederum werden Karbon, Aluminium, Kevlar und andere hochwertige Werkstoffe verwendet (hart und steif). Eine härtere Bindung bedeutet eine direktere Kraftübertragung und eignet sich deshalb besser zum Carving auf der Piste oder zum Freeriden. Eine weiche Bindung lässt sich einfacher kontrollieren und eignet sich deshalb eher für Freestyle.

Freestyler und Freerider bevorzugen im Allgemeinen eine Softbindung.

Step-In-Bindung

Im Gegensatz zur Platten- und Softbindung, die man von Hand fixiert, hat eine Step-In-Bindung einen Mechanismus, der es ermöglicht, im Stehen in die Bindung einzurasten. Step-In-Systeme gibt es für Platten- und Softbindungen.

Flow-Bindung

Eine weitere Form von Snowboard-Bindung ist die Flow-Bindung, die ihren Namen dem Hersteller gleichen Namens verdankt. Sie hat eine Art breiter Schnalle, die mit vier Ratschen fixiert wird, in die man hineinsteigt. Man schließt die Bindung indem man eine hintere Schnalle umklappt und so über ein Seilsystem dem Schuh Stabilität verleiht.

Snowboard

 

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