Die Skepsis (von griechisch σκέψη bzw. älter σκέψις - der Gedanke, die Überlegung, das Grübeln) kann man im Deutschen am ehesten mit Zweifel oder Infragestellung umschreiben.
Ein Skeptiker (griechisch σκεπτικός, skeptikós) ist wörtlich übersetzt ein Ausschau haltender oder Untersuchender. Skepsis heißt also zunächst nichts anderes als eingehende Untersuchung. Im engeren Sinne wird damit eine erkenntniskritische Haltung bezeichnet, die der Möglichkeit endgültig gesicherten Wissens 'skeptisch' gegenübersteht (s. Skeptizismus; so entstehen die beiden Hauptströmungen der antiken Skepsis: (Neu-)Pyrrhonismus und akademische Skepsis.
Skepsis im Sinne einer kritischen Haltung gegenüber eigenen wie fremden Ergebnissen und Thesen ist ein wichtiges Prinzip jeder ernsthaften Wissenschaft und sollte nicht mit blanker Ablehnung von Thesen verwechselt werden.
In der Philosophie muss man unterscheiden zwischen bekennenden Skeptikern und Denkern, die der Skepsis besonders verpflichtet sind, ohne sich doch als Skeptiker zu betrachten. Zu den wichtigsten Skeptikern zählen (in historischer Reihenfolge):
Zu den berühmtesten zwar antiskeptischen, aber durch die Skepsis besonders angeregten Denkern zählen (in historischer Reihenfolge):