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Unter einem Skaphocephalus (deutsch: Kahnschädel), auch Skaphozephalus geschrieben, versteht man eine senkrechte Überentwicklung des Kopfes beim Menschen, die durch eine Synostose der Sagittalnaht, also eine vorzeitige Verknöcherung der Sagittalnaht (Sutura sagittalis), entsteht und im äußeren Erscheinungsbild zur Ausprägung einer hohen Stirn und einem unüblich langen, schmalen Schädel führt.

In der ICD 10 wird die Diagnose eines Skaphocephalus mit dem Code Q75.0 angegeben.

Als Symptom einer Behinderung kommt eine Skaphocephalie (auch Skaphozephalie geschrieben) z.B. bei Menschen mit dem Zellweger-Syndrom oder einer Trisomie 9 vor.

Siehe auch


Hydrocephalus, Mikrocephalus, Trigonocephalus, Dolichocephalus, Turricephalus, Makrozephalie, Stenozephalie

Fehlbildung

Cephalic_disorder#Scaphocephaly

 

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