Sipadan ist eine Insel in der Sulusee östlich von Borneo, zu Malaysias Bundesstaat Sabah gehörig und wurde als Ferieninsel genutzt.
Bekannt ist Sipadan als eines der schönsten Tauchgebiete der Welt. Der Reichtum an maritimem Leben ist enorm und reicht von kleinen Rifffischen bis zu verschiedensten Haiarten. Schildkröten in großer Zahl können ebenfalls hautnah erlebt werden.
Am 31. Dezember 2004 wurde die Insel zum Naturschutzgebiet erklärt.
Traurige Berühmtheit erreichte Sipadan durch die Entführung von Urlaubern, unter anderem der Göttinger Familie Wallert. Seitdem ist das Touristenresort geschlossen. Die Insel darf nur bei Tageslicht besucht werden.
Derzeit ist nur eine kleine Militär- und Polizeistation dort untergebracht. Es ist nicht erlaubt auf der Insel zu wohnen. Auch das Betreten eines großen Teiles der insel ist nicht gestattet.
Man bemüht sich, die Reste der Ferienanlagen abzubauen und die Insel in den Zustand eines Naturschutzgebietes rückzuversetzen. (2005)