| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Sinsheim.png | Karte_sinsheim_in_deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe |
| Regionalverband: | Rhein-Neckar |
| Kreis: | Rhein-Neckar-Kreis |
| Gemeindeart: | Große Kreisstadt |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 154 m ü. NN |
| Fläche: | 127,01 km² |
| Einwohner: | 35.437 (30. Sept. 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 278 Einwohner/km² |
| Ausländeranteil: | 10,4 % |
| Postleitzahlen: | 74871 - 74889 (alt 6920) |
| Vorwahlen: | 07260, 07261, 07265, 07266, 07268 |
| Kfz-Kennzeichen: | HD |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 26 085 |
| Stadtgliederung: | Kernstadt und 12 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Wilhelmstr. 14-16 74889 Sinsheim |
| Offizielle Website: | www.sinsheim.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Rolf Geinert |
Sinsheim ist vor allem bekannt durch das Auto- und Technikmuseum Sinsheim sowie die Messe Sinsheim. Bis zur Kreisreform 1973 war Sinsheim Sitz des gleichnamigen Landkreises, welcher das Kfz-Kennzeichen SNH hatte.
Im Zuge der Gebietsreform der 1970er Jahre überschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadt Sinsheim den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die baden-württembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1973 beschloss. Die Stadt Sinsheim hat mit den Gemeinden Angelbachtal und Zuzenhausen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.
Bad Rappenau, Kirchardt, Ittlingen und Eppingen (alle Landkreis Heilbronn), Östringen (Landkreis Karlsruhe) sowie Angelbachtal, Mühlhausen (Kraichgau), Dielheim, Zuzenhausen, Waibstadt und Neckarbischofsheim (alle Rhein-Neckar-Kreis).
In jedem Stadtteil gibt es ferner eine Verwaltungsstelle, in welcher man die wichtigsten Angelegenheiten einer Stadtverwaltung „vor Ort“ erledigen kann. Hier halten auch die OrtsvorsteherInnen regelmäßige Sprechstunden ab.
Neben den Stadtteilen werden zum Teil noch separat gelegene Wohnplätze mit eigenem Namen unterschieden, die meist aber nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu gehören zum Beispiel Rauhof, Eulenhof, Eichmühle, Junghof, Neufeldsiedlung, Immelhäuser Hof, Hammerau, Schloss Neuhaus.
Der spektakulärste und älteste Fund aus der Entstehungsgeschichte Sinsheims datiert etwa 700.000 Jahre vor unserer Zeit. In einem Steinbruch bei Mauer zwischen Sinsheim und Heidelberg wurde im Jahr 1907 der Unterkiefer des Homo heidelbergensis gefunden, der bis dahin älteste Fund eines Vorfahren des Homo sapiens in Europa. In der weiteren Entwicklungsgeschichte der Erde bildete sich der Kraichgau über die Jahrtausende zu einer Hügellandschaft aus, die gleichermaßen fruchtbare Flussauen als auch schwer zugängliche Rückzugsgebiete bot, wodurch die Region für die Ansiedelung früher Kulturen wie geschaffen war.
Erste Besiedlung
Erste Besiedlungsspuren auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Sinsheim stammen aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Insgesamt konnten bis heute 26 Hügelgräber aus dem zweiten und dritten vorchristlichen Jahrtausend in und um Sinsheim gefunden werden, daneben steinzeitliche Urnenfelder sowie Steinbeile, Lanzenspitzen und zahlreiche weitere Funde.
Im Ortsteil Dühren bestand um 400 v. Chr. ein keltischer Ringwall, daneben sind noch weitere keltische Funde in Sinsheim bekannt, z.B. das so genannte „Fürstinnengrab“ mit reichen Grabbeigaben.
Römerzeit
Mit der Niederschlagung des Bataveraufstandes im Jahre 70 begannen die Römer ihren Machtbereich um einige Kilometer östlich des Rheins auszuweiten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Gegend um Sinsheim zu diesem Zeitpunkt unter römische Kontrolle kam. Spätestens im Jahre 98 n. Chr., mit der Vorverlegung der Reichsgrenze an Odenwald und Neckar (vgl. Neckar-Odenwald-Limes) unter Kaiser Trajan, wurde der Raum Teil des Römischen Reichs. Das heutige Sinsheim liegt inmitten des damals neu besetzten Gebietes, des so genannten Dekumatlandes (agri decumates). Ein römischer Viergötterstein, der in Sinsheim gefunden wurde, benennt eine Siedlung Saliobriga. Von den Römern zeugen auch die Fundamente römischer Gutshäuser auf der Gemarkung Sinsheim sowie die größte jemals in Süddeutschland gefundene Jupitergigantensäule, die im heutigen Ortsteil Steinsfurt geborgen werden konnte.
Mit dem Zerfall des Neckarlimes und dem Abzug der Römer 259/260 n. Chr. drangen Germanen (Alamannen) auf das Gebiet des heutigen Sinsheim vor. Bereits aus dem dritten Jahrhundert n. Chr. sind alamannische Siedlungsspuren bekannt. Um das Jahr 500 kam das Gebiet von Sinsheim zum Frankenreich und bereits um das Jahr 550 datieren die ältesten fränkischen Siedlungsspuren im Bereich der heutigen Kernstadt.
Die Besiedlung von Sinsheim war durch den Lauf der Elsenz und die alte Straße von Heilbronn über Steinsfurt nach Sinsheim begründet.
Kaiser Heinrich IV. weilte in der Stadt, als im Jahr 1100 das Augustinerkloster durch Bischof Johannes von Speyer (den Bruder Ottos von Kärnten) zu einem Benediktinerkloster umgeweiht wurde. Bei diesem Anlass wurden dem Kloster auch größere Ländereien, z.B. der heutige Stadtteil Steinsfurt, zugeschlagen.
1496 wurde das Sinsheimer Benediktinerkloster unter Abt Michael von Angelloch zu einem weltlichen adligen Ritterstift umgewandelt.
Nach dem Tod des letzten Mosbachers im Jahr 1499 ging Sinsheim an die Hauptlinie der Pfalzgrafen zurück. Umliegende Dörfer unterstanden zumeist den in Sinsheim ansässigen Adligen.
Auf das späte Mittelalter datieren ebenfalls die ersten Erwähnungen einer jüdischen Gemeinde in Sinsheim, die jedoch bis weit ins 18. Jahrhundert unbedeutend sein sollte.
Viele Adlige aus dem Kraichgau schlossen sich in den Folgejahren den Thesen Luthers an. Das katholische Stift in Sinsheim wurde von 1528 bis 1533 wieder instandgesetzt, doch war sein Schicksal bereits 1565 besiegelt, als der calvinistische Kurfürst Friedrich III. im Zuge der Reformation die Einrichtung schließen und katholisches Inventar verbrennen ließ. Bereits 1557 hatte Pfalzgraf Ottheinrich sich zur Augsburger Konfession bekannt, wodurch seine Gebietsbesitze bereits protestantisch geworden waren.
Nach Tilly zogen die Schweden ein, anschließend Kroaten, danach Franzosen. Im heutigen Ortsteil Reihen reduzierte sich die Bevölkerung von 300 zu Beginn auf 14 Personen zum Ende des Krieges. Ähnlich verlustreich ging es auch in Sinsheim selbst zu.
Nach dem Westfälischen Frieden 1648, wonach das Ritterstift zur Wiederherstellung der umliegenden Häuser vollends abgebrochen wurde, kehrte jedoch kein Frieden in Sinsheim ein. Die Stadt wurde während der Franzosenkriege im Jahr 1674 Schauplatz einer Schlacht, in der 20.000 Soldaten aufeinandertrafen und der französische Marschall Turenne die deutschen kaiserlichen Truppen empfindlich schlug. Im Jahr 1689 brannten Truppen Ludwigs XIV. unter General Mélac die Stadt komplett nieder. Trotz weiterer kriegerischer Auseinandersetzungen bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts konnte das Sinsheimer Rathaus bis 1714 wieder errichtet werden.
Im gesamten heutigen Stadtgebiet fanden folglich auch zahlreiche Kirchenneubauten, -umbauten und -abrisse statt. 1750 werden in verschiedenen heutigen Stadtteilen ebenfalls jüdische Gebetshäuser errichtet.
Das „Lerchennest“ in Steinsfurt sollte noch erwähnt werden, da es geschichtlich von großer Bedeutung ist. In Steinsfurt bei Sinsheim versuchte der Kronprinz Friedrich von Preußen (Friedrich der Große) seinem Vater und der Verantwortung des Preußischen Hofes zu entfliehen. Die Flucht wurde allerdings vereitelt und der Kronprinz zurück gebracht.
Im Jahr 1816 erfolgte die Gründung eines Franziskanerklosters.
Ab 1819 hatte Karl Wilhelmi das Dekanat in Sinsheim inne. Im Jahre 1830 erfolgte durch ihn die Gründung der Sinsheimer „Gesellschaft zur Erforschung der vaterländischen Denkmale der Vorzeit“, durch welche die Sicherung und Erfassung der vorzeitlichen Bodendenkmäler begonnen wurde.
Dennoch herrschten weiter finanzielle Probleme, so dass die Stadt beispielsweise die Planung und den Bau einer Synagoge ab dem Jahr 1827 nur mittels der Bereitstellung von Bauholz unterstützen konnte und bis zur Fertigstellung des schlichten Bauwerks über 10 Jahre vergingen.
Während der Märzrevolution 1848 (siehe auch Badische Revolution) kam es in Sinsheim zu Aufständen demokratischer Bürger und Handwerker. Die Revolutionäre Karl Bauer, Eduard Speiser und Müller Rau herrschten ab April 1848 im Sinsheimer Rathaus und riefen dort die demokratische Republik aus, um anschließend mit 250 bewaffneten Freischärlern nach Heidelberg zu ziehen, um dort dem Revolutiönär Friedrich Hecker beizustehen. Die Niederschlagung des Hecker-Aufstandes führte in ganz Baden zu einer Auswanderungswelle in die USA, wo viele Badener in der Nordstaatenarmee kämpften (vgl. Forty-Eighters). Der gebürtige Sinsheimer Franz Sigel erreichte dort den Generalsrang.
Generell setzte zwischen 1830 und 1870 eine große Auswanderungswelle aus dem Gebiet um Sinsheim nach Nordamerika ein. Dagegen aus Amerika kamen in den 1870er Jahren die Reblaus und andere Weinberg-Schädlinge, so dass der seit dem 16. Jahrhundert in und um Sinsheim betriebene Weinbau binnen weniger Jahre praktisch zum Erliegen kam. Viele Weinberge wurden zu Äckern oder Wiesen. 1863 wurde das Bezirksamt Sinsheim um das Gebiet des aufgelösten Bezirksamtes Neckarbischofsheim vergrößert.
1868/69 wurde die Eisenbahnstrecke Meckesheim – Jagstfeld über Sinsheim gebaut. Der Bau der Eisenbahn brachte wirtschaftlichen Aufschwung, die zum Bau der Trassen benötigten Steinbrüche boten Arbeit für viele Männer.
Um 1910 waren die meisten heutigen Stadtteile elektrifiziert und an Wasserleitungen angeschlossen.
1924 wurde das Bezirksamt Sinsheim um das Gebiet des aufgelösten Bezirksamt Eppingen vergrößert. Trotz Inflation konnte bis 1928 das Wohnbauprojekt in der Gartenstadt abgeschlossen werden.
Die Wirtschaftskrise ab 1929 sorgte erneut für hohe Arbeitslosigkeit und große Armut, es wurden Suppenküchen in der Stadt betrieben, um Erwerbslose mit dem Nötigsten zu versorgen. Der Aufschwung der frühen 30er Jahre wurde mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs jäh beendet. Zuvor war aus dem ehemaligen Bezirksamt Sinsheim der Landkreis Sinsheim hervorgegangen. Sinsheim wird Sitz eines Landratsamts.
Besonders die letzten Kriegstage brachten schwere Zerstörungen in Sinsheim. Die Sprengung vieler Neckarbrücken vor den anrückenden Amerikanern sollte noch lange Jahre für infrastrukturelle Probleme sorgen. Der Krieg war für Sinsheim mit dem Einmarsch der Amerikaner am 2. April 1945 zu Ende. Der Landkreis Sinsheim wurde von der amerikanischen Militärverwaltung direkt nach dem Krieg umgebildet.
Der Bau der Autobahn A6 von Heilbronn nach Mannheim Mitte der 1960er Jahre, die direkt an Sinsheim vorbeiführt, schloss Sinsheim an internationale Verkehrswege an.
Im Zuge der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Sinsheim aufgelöst und sein Gebiet überwiegend auf den Rhein-Neckar-Kreis und den Landkreis Heilbronn aufgeteilt. Sinsheim selbst kam zum Rhein-Neckar-Kreis und wurde durch die Eingliederung zahlreicher Nachbarorte zur Großen Kreisstadt erhoben, nachdem die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze überschritten hatte.
Nach dem Übergang an das Großherzogtum Baden 1806 erfolgte 1821 die Vereinigung beider protestantischen Gemeinden zu einer unierten Gemeinde. Sinsheim wurde Sitz eines Dekanats. Der zugehörige Kirchenbezirk Sinsheim fusionierte zum 1. Januar 2005 mit dem Nachbarkirchenbezirk Eppingen-Bad Rappenau zum neuen Kirchenbezirk Kraichgau. Ihm gehören alle Kirchengemeinden der Stadt an. Es sind dies die Kirchengemeinden Adersbach und Hasselbach, Dühren, Ehrstädt, Eschelbach, Hilsbach und Weiler, Hoffenheim, Reihen, Rohrbach und Steinsfurt, Sinsheim sowie Waldangelloch. Die Sinsheimer Gemeinde wurde 1981 in die Lukasgemeinde und die Markusgemeinde geteilt. Diese bilden jedoch weiterhin die Gesamtkirchengemeinde Sinsheim. Die Stadtkirche gehört seit dem Neubau der katholischen Kirche 1964 allein den Protestanten. In den Stadtteilgemeinden gibt es jeweils eine eigene evangelische Kirche.
Die seit dem 17. Jahrhundert wieder bestehende katholische Gemeinde gehörte zunächst weiterhin zum Bistum Speyer, ab 1801 zur Dalbergischen Verwaltung und dann zum Generalvikariat Bruchsal, bevor sie 1821/27 Teil des neu gegründeten Erzbistums Freiburg wurde. Die Pfarrgemeinde wurde dem Dekanat Waibstadt zugeordnet. 1964 wurde die neue katholische St. Jakobus-Kirche erbaut. Auch in den Stadtteilen Sinsheims entstanden vor allem nach Zuzug von Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise eigenständige katholische Gemeinden. Nach Auflösung des Dekanats Waibstadt 1976 wurden die Pfarrgemeinden im Sinsheimer Stadtgebiet dem Dekanat Kraichgau zugeordnet. Zu diesem gehören heute 21 Pfarreien. Die meisten Katholiken im Stadtgebiet werden von der Seelsorgeeinheit Sinsheim betreut, zu der neben der St. Jakobus-Gemeinde Sinsheim mit Dühren und Hoffenheim auch die Gemeinde St. Peter Steinsfurt mit Reihen und Rohrbach gehört. Waldangeloch sowie Hilsbach mit Weiler werden von der Seelsorgeeinheit Angelbachtal, Adersbach von Waibstadt sowie Ehrstädt und Hasselbach von Bad Rappenau-Obergimpern betreut.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Sinsheim auch Freikirchen und Gemeinden und zwar eine Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche, eine Mennonitengemeinde, die Gemeinde Gottes KdöR, die zum Bund Freier Evangelischer Gemeinden (FeG) gehörige Freie Evangelische Gemeinde Hoffenheim, die Christliche Gemeinde Sinsheim und die Christliche Gemeinschaft Steinsfurt.
Ferner gibt es in Sinsheim auch eine Neuapostolische Kirche.
1980 wurde die „Türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion“ gegründet, die 1995 eine Halle im Sinsheimer Gewerbegebiet kaufte um darin die Fatih-Moschee einzurichten.
| Jahr | Einwohnerzahlen | - | 14. Jh. | ca. 1.200 | - | 1705 | 823 | - | 1798 | 1.705 | - | 1852 | 2.854 | - | 1. Dezember 1871 | 2.716 | - | 1. Dezember 1880 ¹ | 2.990 | - | 1. Dezember 1890 ¹ | 2.952 | - | 1. Dezember 1900 ¹ | 3.011 | - | 1. Dezember 1910 ¹ | 3.327 | - | 8. Oktober 1919 ¹ | 3.184 | - | 16. Juni 1925 ¹ | 3.497 | - | 16. Juni 1933 ¹ | 3.767 |
|---|
| Jahr | Einwohnerzahlen | - | 17. Mai 1939 ¹ | 3.900 | - | Dezember 1945 ¹ | 4.101 | - | 13. September 1950 ¹ | 5.860 | - | 6. Juni 1961 ¹ | 6.532 | - | 27. Mai 1970 ¹ | 8.056 | - | 31. Dezember 1975 | 25.373 | - | 31. Dezember 1980 | 26.658 | - | 27. Mai 1987 ¹ | 27.454 | - | 31. Dezember 1990 | 29.307 | - | 31. Dezember 1995 | 32.828 | - | 31. Dezember 2000 | 34.171 | - | 31. Dezember 2004 | 35.092 |
|---|
| Stadtteil | Einwohnerzahlen | - | Sinsheim (Kernstadt) | 12.229 | - | Adersbach | 565 | - | Dühren | 2.374 | - | Ehrstädt | 638 | - | Eschelbach | 2.353 | - | Hammerau | 130 | - | Hasselbach | 299 | - | Hilsbach | 2.199 | - | Hoffenheim | 3.286 | - | Reihen | 2.086 | - | Rohrbach | 2.020 | - | Steinsfurt | 3.295 | - | Waldangelloch | 1.740 | - | Weiler | 2.008 | - |
|---|
Das Stadt- und Freiheitsmuseum im Alten Rathaus zeigt vor allem die Geschichte von Stadt und Umgebung. Der Museumshof Lerchennest im Stadtteil Steinsfurt beherbergt das Friedrich der Große-Museum. Im Stadtteil Hoffenheim gibt es ein Heimatmuseum.
Ein weiteres historisches Wahrzeichen ist der Stiftsturm auf dem Michaelsberg, einer Benediktiner-Abtei, die ab 1100 entstand.
Fernmeldeturm (Geographische Breiten: 8°51'2" östliche Länge, 49°14'28" nördliche Breite)
Die Stadt hat mehrere Bahnhöfe an der Strecke Heilbronn-Bad Friedrichshall-Neckargemünd-Heidelberg (Reihen, Steinsfurt, Sinsheim-Museum, Sinsheim, Hoffenheim) mit einer Abzweigung in Sinsheim-Steinsfurt nach Eppingen (dort besteht Anschluss an die Stadtbahnlinie Karlsruhe-Heilbronn).
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Buslinien des Sinsheimer Stadtbusses.
Das Berufliche Schulzentrum des Rhein-Neckar-Kreises umfasst die Max-Weber-Schule (Kaufmännische Schule mit Berufsschule, Berufskolleg und Wirtschaftsgymnasium), die Friedrich-Hecker-Schule (Gewerbliche Schule mit Berufsschule, Berufskolleg und Technischen Gymnasium) und die Albert-Schweitzer-Schule (Hauswirtschaftliche Schule mit Berufsfachschulen und Berufskolleg). Der Rhein-Neckar-Kreis ist auch Schulträger der Steinsberg-Schule für geistig Behinderte.
Darüber hinaus gibt es zwei private Schulen in den Gebäuden des ehemaligen Benediktinerstifts: die Berufliche Sonderschule des Landesjugendheims Stift Sunnisheim und die Private Schule für Erziehungshilfe am Michaelsberg.
Die Stadt verleiht außerdem seit 1969 an Personen, die sich besondere Verdienste um die Stadt und ihrer Bürgerschaft erworben haben, die Karl-Wilhelmi-Ehrenmünze. Sie ist benannt nach Karl Wilhelmi, dem in Sinsheim verstorbenen Altertumsforscher. Diese Auszeichnung erhielten bislang folgende Personen:
Am 3. September 1949 wurde in Sinsheim-Hoffenheim auch der Politiker Volker Kauder geboren. Er ist seit Januar 2005 Generalsekretär der CDU und seit November 2005 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
In Sinsheim starb am 8. April 1857 Karl Wilhelmi (*17. März 1786 in Heidelberg), Dekan und Begründer der Altertumsforschung in Süddeutschland
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