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Der Singer Berg ist mit 583 m über NN die höchste Erhebung der Saale-Ilm-Platte. Der Muschelkalk
Er liegt unmittelbar an der Ortschaft Singen, unweit von Stadtilm, im Ilm-Kreis in Thüringen.
Der Berg ist Teil eines Landschaftschutzgebietes und beherbergt mit Eiben-, Schwarzkiefern-, Lärchenbeständen sowie größeren Silberdistelpopulationen eine Reihe schützenswerter Pflanzen. Das Klima am Singer Berg ist außergewöhnlich mild.
Der Singer Berg wurde wahrscheinlich im 4./3. Jahrhundert v. Chr. von Kelten besiedelt; auf ihm bestand eine befestigte Siedlung. Aufgrund der exponierten Lage des Berges sind in den späteren Jahrhunderten eine Reihe von Sagen mit Bezug zum Berg entstanden.
Nach dem Singer Berg wurde auch eine Gemeinde benannt, die bis 1996 existierte. Ihr gehörten die Orte Singen, Dörnfeld an der Ilm, Cottendorf, Traßdorf, Griesheim, Hammersfeld, Geilsdorf und Gösselborn an. Heute gehören diese Orte alle zur Gemeinde Ilmtal.
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