| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen Singen Hohentwiel.png | Karte_singen_hohentwiel_in_deutschland.png | Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Freiburg | bgcolor="#FFFFFF" | Region: | Hochrhein-Bodensee | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Konstanz | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeart: | Große Kreisstadt | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 429 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 61,75 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 45.420 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 736 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 18,2 % | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 78201-78224 (alt: 7700) | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07731 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | KN | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 08 3 35 075 | bgcolor="#FFFFFF" | Stadtgliederung: | Kernstadt und 6 Stadtteile | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Hohgarten 2 78224 Singen | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.singen.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | info@singen.de | |||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Oberbürgermeister: | Oliver Ehret (CDU) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Zu einigen Stadtteilen gehören teilweise räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft sehr wenige Einwohner haben. Ferner gibt es auch Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Im Einzelnen ist hier zu nennen:
Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Singen zu einer Industriegemeinde, die sich vor allem nach der Ansiedlung von Maggi (1887) stark vergrößerte. Daher wurde durch Erlass des Innenministeriums des Großherzogtum Baden vom 11. September 1899 der Gemeinde Singen die Stadtrechte verliehen.
Bei der Verwaltungsreform 1939 kam Singen zum Landkreis Konstanz und nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die Stadt zum Land (Süd-)Baden, bzw. ab 1952 zum Regierungsbezirk Südbaden. 1956 wurde Singen Große Kreisstadt und bei der Gemeinde- und Kreisreform Anfang der 1970er Jahre erreichte das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.
Der Hausberg Hohentwiel, die wichtigste touristische Attraktion Singens, ist die größte deutsche Festungsruine. Seine Festungsanlagen wurden erst 1801, nachdem sie ihre militärische Funktion schon weitgehend verloren hatten, in den Napoleonischen Kriegen von französischen Truppen geschleift. Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahre 919 als Duellum, einer Burg im Besitz des Reiches. Im 12. Jahrhundert war sie im Besitz der Herren von Singen und teilte zunächst die Geschicke des Dorfes. 1538 wurde sie an den Herzog von Württemberg verkauft, der sie zu einer Festung ausbauen ließ. Die Festung konnte zahlreichen Belagerungen standhalten. Im 18. Jahrhundert diente sie als Staatsgefängnis und blieb auch nach dem sie von den Franzosen im Jahre 1801 geschleift worden war als württembergische Staatsdomäne. 1850 wurde der Hohentwiel Teilgemeinde der etwa 24 km nördlich gelegenen Stadt Tuttlingen, der sie 1933 formell eingegliedert wurde. Am 1. Januar 1969 wurde der Hohentwiel in die Stadt Singen umgemeindet.
Beuren an der Aach wurde 1204 als Bure erstmals erwähnt. Das Kloster Reichenau hatte Besitzungen im Ort. Die Ortsherren waren zunächst die Herren von Krähen, dann bis 1539 die Herren von Friedlingen und im 15. Jahrhundert vorübergehend die Familie von Fulach. Über Valentin Zäggy von Stockach gelangte Beuren 1554 an Christoph Lutz Reichlin von Meldegg, in dessen Familienbesitz der Ort bis 1628 war. Dann waren weitere verschiedene Herrscherfamilien die Ortsherren, so etwa die Familie Vogt von Alten-Summerau und Praßberg und die Familie Johann Baptist von Liebenfels zu Worblingen. Schließlich gehörte Beuren zur Herrschaft Langenstein. Die hohe Gerichtsbarkeit lag bei der Grafschaft Nellenburg. 1805 kam Beuren an Württemberg und 1810 an Baden. Dann war es eine Gemeinde im Bezirksamt Stockach, aus dem der Landkreis Stockach hervorging. Erst durch die Eingliederung nach Singen kam Beuren zum Landkreis Konstanz.
Bohlingen wurde 733 als Wobolginga erstmals erwähnt. Besitzungen hatte unter anderem das Kloster St. Gallen. Später gehörte es dem Bischof von Konstanz, der es durch Ministerialien verwalten ließ. Später bestand eine eigene Herrschaft Bohlingen, die ab 1416 als österreichisches Lehen in den Händen der Herren von Homburg war. 1456 gelangte die Herrschaft an das Kloster Salem, 1469 an die Grafen von Sulz und 1497 an den Konstanzer Bischof. Die Hochgerichtsbarkeit lag ab dem 15. Jahrhundert bei der Landgrafschaft Nellenburg. Bohlingen war ab 1686 Sitz eines Amtes. 1803 kam Bohlingen an Baden und war zunächst Sitz eines Amtes, das 1810 aufgelöst wurde. Dann gehörte der Ort zum Amt Radolfzell. Bei dessen Auflösung 1872 kam Bohlingen zum Bezirksamt Konstanz.
Friedingen wurde 1090 als Fridinga erstmals erwähnt. Besitzungen hatte das Kloster St. Gallen, dann das Kloster Reichenau. Schließlich gab es eine eigene Ortsherrschaft, doch war der Ort mehrfach verpfändet, darunter an die Herren von Bodman. Diese verkauften Friedingen 1538 an die Stadt Radolfzell. Die Oberhoheit oblag der Landgrafschaft Nellenburg. 1806 kam Friedingen an Württemberg, 1810 an Baden und gehörte zunächst zum Bezirksamt Radolfzell. Nach dessen Auflösung 1872 kam der Ort zum Bezirksamt Konstanz.
Hausen an der Aach wurde 787 als Usa erstmals erwähnt. Auch hier hatte das Kloster St. Gallen, später das Kloster Reichenau Besitz. Ebenso wie seine Nachbarn gehörte auch Hausen verschiedenen Herrschaften, bevor der Ort 1544 von den Herren von Friedingen an die Stadt Radolfzell verkauft wurde. Von 1703 bis 1759 gehörte Hausen den Freiherren von Alten-Summerau und Praßberg. Die Hochgerichtsbarkeit oblag bis 1805 der Landgrafschaft Nellenburg, bis zum Übergang an Württemberg. 1810 kam Hausen an Baden und wurde dem Amt Stockach unterstellt. Ab 1813 gehörte der Ort zum Bezirksamt Radolfzell und nach dessen Auflösung 1872 kam Hausen zum Bezirksamt Konstanz.
Schlatt unter Krähen wurde 787 als Slat erstmals erwähnt. Auch dieser Ort gehörte dem Kloster St. Gallen, dann dem Kloster Reichenau und kam über verschiedene Herrschaften 1592 an Hans Ludwig von Bodman, 1606 an Jakob Hannibal von Raitnau und schließlich durch Heirat an die Grafen von Rechberg. 1619 kam Schlatt an Rudolf Ebinger von der Burg und über dessen Nachkommen 1785 an den Überlinger Bürgermeister von Lenzenfeld, 1790 an Johann Adam von Bodman. Die hohe Gerichtsbarkeit lag bei der Landgrafschaft Nellenburg. 1808 kam Schlatt an Württemberg, 1809 an Baden und gehörte zum Amt Blumenfeld, ab 1803 zum Amt Engen. 1824 wurde Schlatt erneut dem Amt Engen, 1843 erneut dem Amt Blumenfeld und 1857 nochmals dem Amt Engen zugeordnet, wo es bis zu dessen Auflösung 1936 verblieb. Dann kam der Ort zum Bezirksamt Konstanz.
Überlingen am Ried wurde 1256 erstmals erwähnt. Im 14. Jahrhundert hieß es Überlingen im Ryete. Die klösterlichen Besitzungen der Insel Reichenau wurden vom Ammannamt der Stadt Radolfzell verwaltet. Von dort wurde es um 1300 dem habsburgischen Amt Aach zugeordnet und kam 1538 an die Stadt Radolfzell, welche die niedere Gerichtsbarkeit ausübte. Die hohe Gerichtsbarkeit oblag der Landgrafschaft Nellenburg. 1805 kam Überlingen an Württemberg, 1810 an Baden und gehörte dann zum Bezirksamt Radolfzell. Bei dessen Auflösung 1872 kam der Ort an das Bezirksamt Konstanz.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1775 | 747 |
| 1810 | 843 |
| 1825 | 976 |
| 1852 | 1.452 |
| 1861 | 1.532 |
| 1. Dezember 1871 ¹ | 1.674 |
| 1. Dezember 1880 ¹ | 1.973 |
| 1. Dezember 1900 ¹ | 3.909 |
| 1. Dezember 1910 ¹ | 8.359 |
| 16. Juni 1925 ¹ | 11.470 |
| 16. Juni 1933 ¹ | 15.536 |
| Jahr | Einwohner | ||
|---|---|---|---|
| 17. Mai 1939 ¹ | 18.096 | ||
| 13. September 1950 ¹ | 21.766 | ||
| 6. Juni 1961 ¹ | 33.267 | ||
| 27. Mai 1970 ¹ | 41.256 | ||
| 31. Dezember 1975 | 45.566 | ||
| 31. Dezember 1980 | 43.529 | ||
| 27. Mai 1987 ¹ | 42.403 | |-31. Dezember 1990 | 43.689 |
| 31. Dezember 1995 | 44.338 | ||
| 31. Dezember 2000 | 44.733 | ||
| 30. Juni 2005 | 45.420 |
Auch in den Singener Stadtteilen gibt es jeweils katholische Gemeinden, die schon eine lange Tradition haben. In Bohlingen wurde bereits 1155 ein Pfarrei erwähnt. Die heutige Pfarrkirche St. Pankratius wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1978/80 erweitert. Auf dem Friedhof gibt es eine Kapelle St. Martin aus dem 16. Jahrhundert. In Überlingen ist seit 1360 eine Filiale der Pfarrei Bohlingen erwähnt. Eine eigene Pfarrei gibt es dort seit 1798. Die heutige Kirche zum Hl. Kreuz wurde 1862 im neogotischen Stil erbaut. Beide Pfarreien gehöre zusammen mit drei Nachbargemeinden zur Seelsorgeeinheit Aachtal.
In Beuren wird 1204 eine Kirche und 1275 eine Pfarrei genannt. Die heutige Kirche St. Bartholomäus wurde 1760 erbaut. In Friedingen wurde 1194 eine Kirche und 1275 eine Pfarrei St. Leodegar erwähnt. Die ehemalige Chorturmkirche hat einen spätgotischen Turmunterbau und ein Schiff aus dem Jahr 1720 bis 1730. Hausen an der Aach war seit dem 14. Jahrhundert eine Filiale von Singen. 1794 wurde eine Kuratie und 1820 eine eigene Pfarrei errichtet. Die Pfarrkirche St. Agatha und Katharina wurde 1826/27 erbaut. Die drei Kirchengemeinden gehören heute zwei weiteren Nachbargemeinden zur Seelsorgeeinheit Volkertshausen-Steißlingen. Die Katholiken in Schlatt gehören zur Pfarrei St. Peter und Paul Mühlhausen (Seelsorgeeinheit Mühlhausen-Ehingen-Aach). Eine Kapelle Hl. Johannes der Täufer und Rochus wurde 1746 erbaut.
Wenngleich die Orte im heutigen Singener Stadtgebiet bis ins 19. Jahrhundert überwiegend katholisch blieben, so gab es auf dem Hohentwiel seit der Reformation evangelische Gottesdienste. Nach der Zerstörung der Kirche auf dem Hohentwiel wurden die Gottesdienste im Domänenhof abgehalten. In Singen wurde dann 1863 eine eigene evangelische Kirche erbaut. Die Kirchengemeinde Singen wurde 1894 errichtet. 1913 wurde dann die heutige Lutherkirche erbaut. Die bisheriger evangelische Kirche wurde 1918 an die Altkatholische Gemeinde abgegeben. Von der Lutherpfarrei wurde 1967 die Markuspfarrei abgetrennt, nachdem bereits 1959 die Markuskirche errichtet worden war. Weitere evangelische Gemeinden sind die Paulusgemeinde und die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde. Alle vier Kirchengemeinden im Singener Stadtgebiet gehören zum Dekanat Konstanz der Evangelischen Landeskirche in Baden. Zu den Gemeinden gehören auch die Protestanten der Stadtteile Beuren an der Aach, Friedingen und Hauseen an der Aach. Die Protestanten der Stadtteile Bohlingen, Schlatt unter Krähen und Überlingen am Ried werden von den Nachbargemeinden Böhringen bzw. Aach-Volkertshausen betreut.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Singen auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Evangelisch-freikircheliche Gemeinde (Baptisten), eine Freie evangelische Gemeinde, die Gemeinde Gottes KdöR und eine Adventisten-Gemeinde. Ferner sind die Altkatholische Kirche, die Neuapostolische Kirche, die Zeugen Jehovas, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und die Christlich-Wissenschaftliche Vereinigung in Singen vertreten.
| Partei | Sitze |
|---|---|
| CDU | 17 |
| SPD | 10 |
| Grüne | 3 |
| FDP | 2 |
| FW | 2 |
| Neue Linie | 3 |
Oberbürgermeister der Stadt Singen war vom 1. Dezember 1993 bis 26. April 2005 Andreas Renner (CDU). Am 27. April 2005 wurde er zum Sozialminister des Landes Baden-Württemberg bestellt. Singen wurde seitdem kommissarisch von einem Amtsverweser (Bernd Häusler) verwaltet.
Die Bürgermeisterwahl am 10. Juli 2005 scheiterte, weil kein Kandidat die geforderte absolute Mehrheit erhielt. Im zweiten Wahlgang am 24. Juli setzte sich Oliver Ehret (CDU), Bürgermeister von Mühlheim an der Donau mit 49,7 % der Stimmen gegen seine Mitbewerberin Verena Göppert (48,7 %) durch und wurde zum neuen Oberbürgermeister gewählt.
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Singen seit 1810
Das Wappen wurde kurz nach der Stadterhebung 1899 angenommen. Es handelt sich um den St. Galler Bären, der auf die Besitzungen des Klosters St. Gallen in Singen hinweisen soll. Der zweifarbige Wappenschild weist auf die Herren von Singen hin, die im 11. und 12. Jahrhundert nachgewiesen sind. Die Stadtflagge wurde 1926 angenommen.
Die Partnerstädte von Singen sind: La Ciotat (Frankreich), Pomezia (Italien), Celje (Slowenien) und Kobeljaky (Ukraine). Die Partnerschaft mit La Ciotat wurde 1968 geschlossen, Pomezia ist seit 1974, Celje seit 1989 Partner und Kobeljaky seit 1993.
Die Partnerschaft mit Celje geht auf die Zusammenarbeit der IG Metall Singen mit den Gewerkschaften in Celje, sowie der Freundschaft des Männerchores Konkordia mit dem Kammerchor Celje. Kobeljaki verbindet mit Singen, dass viele Zwangsarbeiter in Singen aus der Region Poltawa stammen. Dies wurde erst in den 1990ern durch die Nachforschungen von Wilhelm Waibel bekannt.
Die Färbe ist ein Theater in einer Kneipe. Das lässt aber nicht auf das Niveau der Aufführungen schließen, die seit 1978 dort geboten werden. Bisheriger Höhepunkt war die Aufführung von Faust, das die Färbe über die Region hinaus bekannt machte.
Die Kunsthalle wird seit 1980 exklusiv als Theater benutzt, zuvor war es seit den 1920ern ein Kino.
Das Kulturzentrum GEMS bietet Kino, Musik, Theater und Galerien. Es wurde 1978 im benachbarten Rielasingen eröffnet und zog Ende der 1980er Jahre in das ehemalige Gasthaus Kreuz in Singen um.
Das Städtische Kunstmuseum zeigt Klassische Moderne und aktuelle Kunstströmungen am Bodensee.
In der Stadt gibt es ein 1809/10 nach Plänen von Hans Konrad II Vogler erbautes Schloss. Es wird heute vom Hegau-Museum genutzt.
Die katholische Hauptkirche in Singen ist St. Peter und Paul aus dem Jahr 1778/81. Sie wurde unter Einbeziehung älterer Bauteile erbaut. Weitere Kirchen sind die 1908 bis 1911 erbaute Herz-Jesu-Kirche, eine neoromanische Pfeilerbasilika von Raymond Jeblinger, die 1927/28 erbaute St. Josefskirche, die 1954 erbaute Kirche Maria Königin und die 1962 erbaute Kirche St. Elisabeth. Die evangelische Lutherkirche wurde 1913 erbaut. Die alte evangelische Kirche aus dem Jahr 1863 ist heute die Altkatholische Kirche. Weiter gibt es die Markuskirche aus dem Jahr 1959, die Pauluskirche und die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.
In den Singener Stadtteilen gibt ebenfalls katholische Kirchen bzw. Kapellen (siehe Abschnitt Religionen).
Die Singener „Fasnet“ (Fastnacht) gilt als fünfte Jahreszeit. In der Kernstadt gibt es 12 Narrenvereine, die das Brauchtum mit Umzügen, Bällen und Narrenspiegeln pflegen.
Die Maifeier am 1. Mai in und um der Scheffelhalle mit reichhaltigem kulturellem Angebot und kulinarischen Spezialitäten der ausländischen Vereine.
Im zweijährigem Rhythmus (im Frühjahr in ungeraden Jahren) findet die Leistungsschau der IG Singen-Süd im Gewerbegebiet statt.
Am zweiten Wochenende im September ist das Stadtfest mit Musikdarbietungen, Flohmarkt, Vereinsdarbietungen und Kunsthandwerkermarkt das Ziel für vergnügungsfreudige Singener.
Am Wochenende um den 11. November Martinimarkt mit verkaufsoffenem Sonntag.
Im Jahr 2003 wurde in Singen der Verein der Jenischen e.V. gegründet, die erste Vereinigung von Jenischen in Deutschland. 2004 fand in der Singener Scheffelhalle das erste Kulturfest der Jenischen statt. 2005 folgte ein Bootsch-Turnier, womit der Verein der Jenischen diese traditionelle und spezifische Sportart der Jenischen weltweit erstmals im Rahmen einer öffentlichen Sportveranstaltung der Bevölkerung präsentierte.Website zum Verein der Jenischen e.V.
In den 1990ern fanden in Singen Rennen der DTM statt. Der Kurs war in der Südstadt, wo normale Straßen mit teils aufwändigen Bauarbeiten in einen Zustand versetzt wurden, die die Veranstaltung eines Autorennen ermöglichten.
Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Hegau-Bodensee an.
Der Landkreis Konstanz ist Träger der Hohentwiel-Gewerbeschule, der Robert-Gerwig-Schule (Kaufmännische Schule), der Haldenwang-Schule für Körper- und Geistigbehinderte mit Schulkindergarten für Geistigbehinderte sowie eines Schulkindergartens für Sprachbehinderte.
Die private Abendrealschule, die Krankenpflegeschule am Hegau-Klinikum, die Krankenpflegeschule am Städtischen Krankenhaus und die Private Schule für Erziehungshilfe Schloß Bohlingen runden das schulische Angebot Singens ab. Ferner gibt es eine Volkshochschule und die Jugendmusikschule.
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