bgcolor="#EFEFEF" | Flag of Singapore.svg | Singapore coa.png | (Details) | (Details) | Wahlspruch: "Majulah Singapura" mal., "Vorwärts, Singapur" | Amtssprachen | Malaiisch¹, Hochchinesisch, Tamil, Englisch | Hauptstadt | Singapur | Staatsform | Republik | Staatsoberhaupt | Sellapan Rama Nathan | Regierungschef | Lee Hsien Loong | Fläche | 682,7 km² (175.) | Einwohnerzahl | 4.425.720 (Stand Juli 2005) (119.) | Bevölkerungsdichte | 6.384 Einwohner pro km² (2.) | Ethnische Gruppen | Chinesen: 76,8 %, Malaiien: 13,9 %, Inder: 7,9 %, andere: 1,4 % (Zensus 2000) | Unabhängigkeit | 9. August 1965 | Währung | Singapur-Dollar | Zeitzone | UTC + 8 | Nationalhymne | Majulah Singapura | Kfz-Kennzeichen | SGP | Internet-TLD | .sg | Vorwahl | +65 | Strom | 240 V ~50 Hz ; Britisches Steckersystem (intl. Typ G) | Mobilfunkstandard | GSM auf 900 MHz und 1800 MHz | Fernsehnorm | PAL | (1) Malaiisch ist Nationalsprache | LocationSingapore.png | Sn-map.png vom Festland getrennt ist.]] |
Die Republik Singapur (malaiisch Republik Singapura, chin. 新加坡/新嘉坡 Xīnjiāpō, tamilisch: சிங்கப்பூர் குடியரசு) ist ein Inselstaat und das kleinste Land in Südostasien.
Der Name "Singapur" entstammt dem Sanskrit und setzt sich zusammen aus Singha ("Löwe") und Pura ("Stadt"), bedeutet also Löwenstadt.
Bei der Besiedlung im 7./8. Jahrhundert bekam das damalige Fürstentum zunächst den Namen Temasek ("Stadt am Meer"). Die Legende berichtet, dass dieses jedoch bald in "Löwenstadt" umbenannt wurde. Anlass dafür soll eine Erscheinung in Form eines löwenähnlichen Meeresungeheuers gewesen sein. "Merlion", das Wahrzeichen des Stadtstaates, hat hier seine Ursprünge.
Die Stadt Singapur, die den Großteil des Inselstaats einnimmt, liegt bei den Koordinaten: auf einer Insel, die im Norden durch eine Brücke mit der Stadt Johor Bahru und im Westen durch den Ayer Rajah Expressway mit dem Festland (Malaysia) verbunden ist. Die höchste Erhebung des Inselstaats ist mit 163,8 Metern der Bukit Timah Hill im Bukit Timah Reservat.
Ursprünglich war nur der Süden des Landes am Singapur Fluss bewohnt. Die restlichen Teile des Landes bestanden aus tropischem Regenwald oder wurden landwirtschaftlich genutzt. In den 1960er Jahren wurden neue Stadtgebiete vor allem als Satellitenstädte außerhalb des ursprünglichen Stadtgebietes errichtet. Die Regierungsbehörde Urban Redevelopment Authority ist verwantwortlich für die Stadtentwicklung. Besonderer Wert wird dabei auf effiziente Landnutzung und -verteilung sowie Verkehrsplanung gelegt. In einem Entwicklungsplan wird die Landnutzung für die 55 Planungsgebiete, die auf fünf Regionen und zwei Wasserschutzgebiete aufgeteilt sind, festgelegt.
Aufgrund der knappen Landfläche spielt für Singapur die Landgewinnung eine große Rolle. Das Erdmaterial wird dazu von eigenen Bergen, dem Meeresboden oder von Nachbarstaaten entnommen. Dadurch stieg die Landfläche von 581,5 km² in den 1960er Jahren auf heute 697,2 km² und soll bis 2030 noch um 100 km² wachsen.
Klima_singapur.jpg Das Klima ist feucht-tropisch. Die Temperatur beträgt fast über das ganze Jahr etwas über 28 Grad Celsius. In den Monaten Oktober bis Februar sind die Temperaturen bedingt durch den Monsun nur etwas niedriger als im restlichen Jahr, bei stärkeren Niederschlägen.
Die Insel Sentosa wird manchmal der südlichste Punkt des asiatischen Festlands genannt. Dies ist etwas umstritten, da sowohl Sentosa als auch Singapur Inseln sind, die jedoch mit Dämmen und Brücken mit dem Festland verbunden sind.
Die ersten Aufzeichnungen Singapurs stammen aus chinesischen Texten des 3. Jahrhunderts. Die Insel diente als Außenposten des auf Sumatra beheimateten Srivijaya-Reiches. Ursprünglich trug Singapur den javanischen Namen Temasek. Nachdem Temasek anfangs zu einer bedeutenden Handelsstadt aufstieg, verlor es bald wieder an Bedeutung. So kommt es, dass außer ein paar archäologischen Spuren kaum mehr etwas aus jener Zeit erhalten ist.
Stamford Raffles statue.jpg von Thomas Woolner, erbaut am (vermuteten) Landungspunkt. Raffles wird als Gründer des modernen Singapur anerkannt.]] 1819 gründete Sir Thomas Stamford Raffles, Agent der britischen Ostindischen Handelskompanie, am alten Handelssitz Singapur ("Stadt des Löwen") die erste Niederlassung. Die Insel war zuvor nur von 20 malaiischen Fischerfamilien bevölkert und eine Zufluchtstelle für Seeräuber.
1824 hatte die Kompanie die gesamte Insel vereinnahmt, die sie dem Sultan von Johor für 60.000 Dollar und eine Jahresrente von 24.000 Dollar abkaufte.
1867 wurde Singapur im Rahmen weiterer territorialer Expansionen zur britischen Kronkolonie. Bald wuchs die Bedeutung von Singapur als Umschlaghafen aufgrund seiner geographischen Lage entlang der verkehrsträchtigen Schifffahrtswege zwischen China und Europa. Die Einwohnerzahl ganz Singapurs im Jahr 1881 betrug 172.993. Situationskaertchen von Singapur.jpg
Im Zweiten Weltkrieg marschierten Japans Truppen in Malaysia ein und umzingelten die Insel. Die schlecht vorbereiteten britischen Soldaten unter Arthur Percival wurden trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit von den Japanern in der Schlacht um Singapur geschlagen und kapitulierten im Februar 1942. Die Japaner benannten Singapur in Folge in Syonan-to („Licht des Südens“) um und hielten es bis zur japanischen Kapitulation im September 1945.
1945 wurde Singapur an die Briten zurückgegeben, und 1959 wurde Singapur eine selbstregierte Kronkolonie, welche nach den von der People's Action Party (PAP) gewonnenen Wahlen 1959 von Lee Kuan Yew als erstem Premierminister regiert wurde.
Nach einem landesweiten Referendum 1962 wurde Singapur in eine Föderation mit Malaysia, Sabah und Sarawak entlassen und somit am 1. September 1963 vom Vereinigten Königreich unabhängig.
Shentonsway.jpg, die Periode, in der Singapur eine immense wirtschaftliche Entwicklung unter der Führung von Lee Kuan Yew nahm.]]
Im Herbst 1964 kam es zu massiven Unruhen zwischen chinesischen und nicht-chinesischen Einwohnern. Nach heftigen ideologischen Konflikten zwischen der von der PAP gestellten Regierung und der Föderationsregierung in Kuala Lumpur sowie wegen Befürchtungen auf malaysischer Seite, dass die Unruhen über die Stadt hinaus ausgreifen könnten, wurde Singapur am 7. August 1965 aus der Föderation ausgeschlossen. Zwei Tage später, am 9. August 1965, wurde Singapurs Souveränität als erstes von Malaysia anerkannt. Seither ist dies der Nationalfeiertag. Die junge und territorial eingeschränkte Nation musste um ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit kämpfen und sah sich mit Problemen wie Massenarbeitslosigkeit, Knappheit an Wohnraum, Ackerland und an Rohstoffen (z. B. Öl) konfrontiert.
Während Lee Kuan Yews Amtszeit als Premierminister von 1959 bis 1990 wurde erfolgreich die Massenarbeitslosigkeit bekämpft, der Lebensstandard erhöht und Singapurs Wirtschaftskraft gestärkt. Als einer der vier Tigerstaaten schaffte Singapur innerhalb einer Generation den Sprung vom Entwicklungsland hin zu einer Industrienation.
Am 26. November 1990 übernahm Goh Chok Tong das Amt des Premierministers. Unter seiner Regierung war das Land mit neuen Problemen beschäftigt: 1997 kam ein wirtschaftlicher Einbruch mit der Südostasienkrise, 2003 dämpfte SARS die wirtschaftliche Entwicklung, hinzu kam die terroristische Bedrohung durch die Jemaah Islamiah (JI).
Am 12. August 2004 wurde Lee Hsien Loong, der älteste Sohn von Lee Kuan Yew, in dem nach wie vor von der PAP dominierten Parlament zum dritten Premierminister Singapurs gewählt.
Bis heute gibt es Streitigkeiten mit Malaysia, darunter:
Singaporean parliament.JPG Die Legislative ist das Parlament, und die Exekutive wird durch das Kabinett gebildet, welches vom Premierminister als Regierungsoberhaupt geleitet wird.
Die Politik Singapurs wurde seit der Unabhängigkeit 1965 von der People's Action Party (PAP) dominiert. Von Kritikern wird Singapur daher teils auch als Einparteienstaat eingeordnet, und der PAP werden teilweise rigide Handlungen gegen die Oppositionsparteien vorgeworfen. Dabei soll die PAP teils manipulierend einwirken oder durch zivilrechtliche Klagen (Verleumdung) unliebsame Gegner aus dem Weg schaffen. Auch das strikte Mehrheitswahlrecht trägt zur dominanten Stellung der PAP bei (Wahlpflicht).
Ebenso behaupten Kritiker, dass Singapurs Gerichte auf Seiten der Regierung stehen würden, auch wenn einige Verfahren von der Opposition gewonnen wurden. Westliche Demokratien betrachten Singapurs Regierungsform daher manchmal dem Autoritarismus näher als einer Demokratie im westlichen Sinne.
Trotz dieser Vorwürfe hat Singapur das, was viele eine sehr erfolgreiche und transparente Marktwirtschaft nennen. Die Politik der PAP beinhaltet sozialistische Aspekte, wie zum Beispiel ein großangelegtes öffentliches Wohnraumprogramm, und eine Dominanz staatlicher Unternehmen in der lokalen Wirtschaft. Die PAP wies westliche demokratische Werte durchgehend zurück. Der frühere Premierminister Lee Kuan Yew zitierte in diesem Zusammenhang die Inkompatibilitäten westlicher Demokratien mit "asiatischen Werten". In jüngerer Vergangenheit lockerte die PAP einige Teile ihrer gesellschaftlich konservativen Politik und unterstützt unternehmerische Einstellungen.
Das Zusammenspiel aus konfuzianisch orientierter, staatlich-öffentlich kommunizierter Ethik, strengen Gesetzen, einem hohen Grad an Überwachung, sehr geringer Korruption und hoher Transparenz ließ eine wohlhabende Gesellschaft entstehen, die eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt hat.
Aufgrund der britischen Kolonialvergangenheit herrscht Linksverkehr. Es bestehen 2 Landverbindungen mit Malaysia. Der Causeway im Norden, eröffnet in den 1920er Jahren, verbindet Woodlands (Singapur) mit Johor Bahru (Malaysia) für Kraftfahrzeuge und Bahn. Außerdem ist sie die Hauptverbindung für die Wasserversorgung Singapurs. Eine zweite Brücke besteht im Westen Singapurs, welche 1996 fertiggestellt wurde. Sie verbindet Tuas (Singapur) mit Gelang Patah (Malaysia).
Es gab Überlegungen, den Kanal, der Singapur von Malaysia trennt, aufzuschütten und so die Insel mit dem Festland zu verbinden. Dieser Plan wurde aber aufgrund von Grenzproblemen aufgegeben. Singapur hätte die Hauptkosten getragen, Malaysia bestand allerdings auf der Beibehaltung der heutigen Grenzziehung in der Mitte des Kanals.
Singaporecrystalmover.JPG Singapur hat ein gut ausgebautes U-Bahn-Netz, genannt MRT (Mass Rapid Transit) betrieben von der SMRT Corp und Sbs Transit.
Im Osten des Stadtstaates befindet sich der internationale Flughafen, der von 64 internationalen Fluglinien angeflogen wird. Der Changi Airport besteht derzeit aus zwei Terminals. Ein drittes Terminal befindet sich bis 2008 im Bau. Eine Verbindung der Terminals wird mit einer Einschienenbahn sichergestellt. In Terminal 2 befindet sich die MRT-Haltestelle, mit der man preisgünstig in die Innenstadt kommt.
Es existiert des Weiteren eine eingleisige Eisenbahnverbindung (nichtelektrifiziert) mit Malaysia, betrieben von der KTM (Keretapi Tanah Melayu). Der Hauptbahnhof Singapurs befindet sich im südlichen Teil der Insel. Die gesamte Eisenbahnanlage ist exterritorial, d. h. Eigentum Malaysias. Daher passiert man die malaiische Grenzkontrolle kurz vor dem Einsteigen des Zuges und reist nach Malaysia ein, verlässt aber erst beim Erreichen der singapurischen Grenzkontrolle am Causeway den Stadtstaat. Die Fahrtdauer von Singapur Hbf nach Kuala Lumpur Sentral beträgt ca. 7 Stunden, die durchschnittliche Zuggeschwindigkeit 40-60 km/h. Malaysia hatte die Absicht, diese Verbindung auf zwei Gleise zu erweitern sowie zu elektrifizieren, so dass Schnellzüge darauf fahren können. Der neue malaiische Ministerpräsident hat diese Pläne erst einmal gestoppt.
Das Nahverkehrsbus-System ist ausgezeichnet. Es gibt keinen festen Fahrplan, sondern es wird an den Haltestellen die durchschnittliche Taktrate (z. B. 10 Minuten), wann der nächste Bus vorbei fährt, angegeben. Die Haltestellen stehen im Abstand von wenigen hundert Metern auseinander. Sie werden nur bei Bedarf angefahren, d. h. dem Busfahrer muss von der Straße aus ein Signal (Handbewegung nach unten) gegeben werden. Esplanade Singapore 01.jpg Es gibt klimatisierte wie auch noch nichtklimatisierte Busse, diese sind im Fahrpreis geringfügig günstiger. Bezahlung per Bargeld muss passend sein, es wird kein Wechselgeld herausgegeben. Sehr bequem ist die Bezahlung mit der EZ-link-Karte.
Taxis sind weit verbreitet und äußerst günstig. Allerdings kommt es zu starken Engpässen während der Rush-Hour, samstags und bei Regen.
Der Besitz eines Privat-Pkws ist sehr teuer (ein einfacher Kleinwagen kostet, einschließlich aller Gebühren, etwa das 2,5-fache der europäischen Preise), so dass nur vermögende Singapurer einen besitzen. Regelmäßig entscheidet die staatliche Land Transport Authority (LTA) über die Erteilung von Lizenzen, die in einem Bieterverfahren ersteigert werden können. Dies ist ein wirksames Instrument, um die Anzahl von Pkw in Singapur zu begrenzen. Eine Lizenz hat eine Gültigkeit von zehn Jahren und ist an das Kfz gebunden.
Eine am 17. Februar 1974 eröffnete Seilbahn (Cablecar) verbindet die Touristen-Insel Sentosa im Süden mit Mount Faber auf der Hauptinsel. Eine Zwischenstation befindet sich auf dem Harbour Front Centre (dem ehemaligen World Trade Center) im Hafen der Stadt. Sie ist täglich von 8:30 bis 21:00 Uhr in Betrieb.
Der Hafen Singapurs ist einer der geschäftigsten der Welt und rangiert an zweiter Stelle der weltweit bedeutendsten Umschlagplätze für Container.
BIP/Kopf (2004): 21.291 Euro
Beschäftigte (2004): Landwirtschaft fast 0 %, Industrie 32,6 %, Dienstleistungen 67,4 %
Arbeitslosigkeit (2004): 3,4 %
Außenhandel (2004): 138,5 Mrd. Euro (davon aus Deutschland: 4,8 Mrd. Euro) Import und 171,8 Mrd. Euro (davon nach Deutschland: 5,3 Mrd. Euro) Export
Jährlich besuchen etwa 12,6 Mio. Touristen Singapur. Statistiken zufolge wird es in den nächsten Jahren ca. 2,4 Mio. Touristen mehr in die Stadt ziehen, sodass der Flughafen Singapur, welcher mit 130 Zielen weltweit verbunden ist, ausgebaut und mehrere Hotels neu eröffnet werden. In Singapur gibt es etwa 95 Hotels, schon 2008 werden es vermutlich 114 sein. Zu den Hotels der gehobenen Klasse gehört das Raffles Hotel, in dem berühmte Persönlichkeiten wie Charlie Chaplin, Kipling u.a. zu Gast waren. Die meisten Hotels liegen im Zentrum, bzw. am Pearls Hill Park. Tourismus ist in Singapur eine wichtige Einkommensquelle.
Singapur zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt. Eine große Ausnahme bildet der stark regulierte Wohnungsmarkt, der fast sozialistischen Charakter hat. Singapur ist bestrebt, ein biotechnologisches Zentrum in Asien zu werden. Die A*STAR, die Agency for Science, Technology and Research, eine Regierungsbehörde, unterstützt Forschungskapazitäten in Singapur. In der neugeschaffenen Biopolis (*) sind private und staatliche Institute, Biotech- und Pharmaunternehmen angesiedelt.
Singapur hat große Bedeutung als internationaler Finanzplatz und auch im Warenhandel: der Hafen ist einer der modernsten und größten Umschlagplätze der Welt.
Wechselkurs: 1 EUR = 1,97 SGD / 1 SGD = 0,51 EUR (01/2006)
Laut statistischen Amt in Singapur von Juni 2005 betraegt die Gesamteinwohner Zahl 3.5 Millionen Menschen. Die Bevoelkerung ist aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen zusammen gesetzt:
75 % Chinesen, 14 % Malayen, 9 % Inder und Andere 2 %
Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass alle Rassen in Harmonie zusammen leben. Dies wird teilweise staatlich festgelegt wie z.B. im sozialen Wohnungsbau (HDB) durch sogenannte Rassen Quota. So duerfen von einem Wohnungsblock nur so und soviel Prozent an Chinesen, Malayen und Inder verkauft werden. Diese Quota darf nicht ueberschritten werden.
Trotz alle dem gibt es Schwierigkeiten untereinander, da die Mehrzahl der Bewohner Chinesen sind und somit mandarin als zweite Hauptsprache neben englisch im Geschaeftsleben gesprochen wird. Somit hat sich ein eigener Begriff in den Stellen Anzeigen der staatlichen Zeitung etabliert "bilingual" was soviel wie zweisprachig heisst aber eigentlich bedeutet englisch/mandarin sprechend. Dadurch kommen andere ethnische Gruppen zu kurz bei der Suche nach einer neuen Stellung.
Durch staendige Neuzuwanderung aus Asien und damit meist aus dritte Welt Laendern waechst Singapur bestaendig jedes Jahr. Immer wieder findet man Verhaltungsparolen ueber Sauberkeit, Freundlichkeit und Verhalten in den oeffentlichen Verkehrsmitteln. Dies ist fuer Touristen oder westlichen Betrachter sehr oft amuesant, doch schnell vergisst man in dieser hochmodernen und organisierten asiatischen Stadtstaat der den Standard der ersten Welt folgt, dass sehr viele Bewohner zugewanderte drittwelt Buerger sind. Ein Beispiel ist der Chinese oder Inder, der gerne spukt oder die indische Hausfrau, die ihre Waesche, Geschirr nur mit kalten Wasser waescht / spuelt.
Immer noch gilt die Regel, dass ein Mann mehr Wert wie eine Frau ist. Die singapurianische Frau sieht sich als emanzipiert und unabhaengig. Dies ist schwer verstaendlich wenn es zur Wahl des Braeutigams kommt, immer noch werden Hochzeiten arrangiert und sind wahrscheinlich sogar zu 70% an der Tagesordnung. Dies ist schwer nachweisbar bei Chinesen, wobei bei Indern doch schon ziehmlich offen darueber geredet wird. Malayen versuchen schon relativ frueh ihre Toechter an den Mann zu bringen. Entscheidend ist, dass ein asiatisches Maedchen einen reichen Mann findet.
Z.B. gibt es die Regel, das der Kontakt Partner nicht sein Gesicht verliert. Im Klartext heisst dies, sollte man in einer Verhandlung sitzen und feststellen, dass ein Gespraechspartner einen gravierenden Fehler begangen hat, darf man dies nicht sagen, sondern laesst es unter den Tisch fallen und versucht dies zu einem spaeteren Zeitpunkt anzusprechen oder schaltet eine dritte Person ein.
Gerne werden Visiten Karten verteilt. Diese wird mit beiden Haenden an den Gespraechspartner uberreicht.
Religion Chinese church in Singapore.JPG | Big bird.jpg In Singapur sind folgende Religionen vertreten: Buddhismus, Taoismus, Islam, Hinduismus, Christentum, Judentum, Sikhs.
In Singapur gibt es elf Feiertage, von denen drei weltlich und die restlichen kulturell, religiöse oder ethnisch sind.
Da sich die islamischen Feiertage nach einem Mondkalender bestimmen, gibt es jeweils alle 32-33 Jahre einen Feiertag im Jahr doppelt. Dafür kann Hari Raya Puasa mit dem Chinesischen Neujahrsfest zusammenfallen.
Die chinesischen Neujahrsfeiertage bestimmen sich nach dem Chinesischen Kalender. Hari Raya Puasa ist am ersten Tag des zehnten Monats im Islamischen Kalender, Hari Raya Haji am zehnten Tag des zwölften Monats. Der Vesak-Tag findet am ersten Vollmond im Mai statt, Deepavali am letzten Tag des Monats Asvina nach dem Indischen Kalender.
Für Touristen ist Singapur vorwiegend Stop-Over-Ziel, an dem durchschnittlich 3,67 Tage verweilt wird. Dennoch bietet diese Stadt zahlreiche Attraktionen, die man besuchen kann:
In den letzten Jahren hat die singapurische Regierung einige der strengen Gesetze gelockert. Beispielsweise wurde Bungee-Jumping legalisiert und die Filmzensur gelockert. Es gibt auch Zeichen, dass die Regierung in Betracht zieht, gesetzliche Einschränkungen der Sexualität zu lockern, mit dem Gedanken, die demographische Situation zu verbessern. Dies gilt im übrigen auch für Homosexuelle: In Singapur hat sich mittlerweile ebenso eine kleine „Szene“ etabliert wie in anderen Großstädten Südostasiens. Zwar nicht in den Ausmaßen und der Offenheit wie etwa in Bangkok, jedoch ebenso stolz (als äußeres Zeichen mit wehender Regenbogenfahne).
Singapur | Insel (Singapur) | Staat | Hauptstadt in Asien | Südostasien | Ort mit Seehafen
Singapoer | Singapur | سنغافورة | Singapur | Сингапур | Singapur | Singapur | Singapore | Singapore | Singapuro | Singapur | Singapur | Singapur | سنگاپور | Singapore | Singapour | Singapore | Singapore | Singapur - 新加坡 | סינגפור | सिंगापुर | Singapur | Szingapúr | Singapura | Singapore | Singapur | Singapúr | Singapore | シンガポール | სინგაპური | 싱가포르 | Singapûr | Singapour | Singapura | Singapur | Singapore | Singapūras | Singapūra | सिंगापुर | Singapura | Singapur | Singapore | Singapore | Singapore | Singapor | Singapur | Singapura | Singapore | Сингапур | Singapura | Singapore | Singapore | Singapur (štát) | Singapur | Sigapoa | Singapori | Сингапур | Singapore | சிங்கப்பூர் | ประเทศสิงคโปร์ | Singapore | Singapur | سىنگاپور | Сінґапур | Singapore | 新加坡 | Sin-ka-pho | 新加坡
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