Papua_new_guinea_chimbu_province.PNG Chimbu (auch Simbu) ist eine der 19 Provinzen von Papua-Neuguinea. Diese Provinz ist 8.476 km² groß und damit die kleinste der Hochlandprovinzen. Mit ihren 259,703 Einwohnern im Jahr 2000 ist sie aber auch die am dichtest besiedelte. Hauptstadt ist Kundiawa mit 8.147 Einwohnern.
Simbu besitzt eine kontrastreiche, von vielen als reizvoll beschriebene Landschaft: wilde, hohe Gebirgskämme, viele Wälder und weite fruchtbare Täler mit in Terrassenform angelegten Gärten und Kaffeeplantagen. Höchster Berg ist der Mount Wilhelm – nach dem letzten deutschen Kaiser benannt – der mit etwa 4500 Metern zugleich der höchste Berg des Landes ist.
Durch Stammeskriege und Feindseligkeiten gegen Weiße war Chimbu lange Zeit ein für Europäer verbotenes Territorium. Erst 1957 wurde das Verbot aufgehoben, und 1966 wurde Chimbu eine eigene Provinz und von Eastern Highlands abgespalten.
Die Nachbarprovinzen sind Eastern Highlands im Osten, Madang im Norden, Western Highlands im Westen und Gulf und Southern Highlands im Süden.
Die Chimbu sind klein und kräftig und werden wegen ihrer Gesichtszüge und langen, scharf geschnittenen Nasen als semitisch aussehend beschrieben.
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