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Die Silk-Dämpfung ist ein Effekt, der die Materiekondensation bei kleinen Schwankungen der Strahlungsdichte während des Urknalls dämpfte, da die Eigengravitation nicht ausreicht um eine Materieansammlung zu bilden. Durch die Silk-Dämpfung wird die Bildung kleinerer Materieansammlungen unterbunden, während große Materieansammlungen aufgrund der hohen Eigengravitation kollabieren können.

Grund ist der während der sogenannten Rekombination stattfindende Prozess, bei dem Photonen von Orten hoher Materiedichte zu Orten geringerer Dichte diffundieren und dabei Baryonen transportieren. Photonen erreichen dabei eine große freie Weglänge und somit wird letztlich Masse aus der Materienansammlung transportiert. Die Silk-Dämpfung führte zu einer Homogenisierung der kosmischen Hintergrundstrahlung. Der Effekt wure von Joseph Silk 1968 erstmals beschrieben.

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Astrophysikalischer Prozess | Kosmologie

 

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