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Siegfried Lowitz (* 22. September 1914 als Siegfried Wodolowitz in Berlin; † 27. Juni 1999 in München) war ein deutscher Schauspieler.

Nach dem Krieg begann Lowitz 1946 in München in dem KabarettDie Schaubude“, dort sah ihn der Regisseur und Intendant Heinz Hilpert, der ihn an sein Frankfurter Theater holte. Mit Hilpert ging Lowitz nach Konstanz und später nach Göttingen. Von dort wechselte er zu Hans Schweikart an die Münchner Kammerspiele, deren langjährige Ensemblemitglied er blieb, bis er als freischaffender Schauspieler leben konnte.

Er wirkte in den 1950er und 1960er Jahren in zahlreichen Edgar Wallace-Verfilmungen mit: Der Hexer (1964 mit Joachim Fuchsberger), Der Frosch mit der Maske, Der Fälscher von London u.a. und er stand auch mehrfach mit Heinz Rühmann vor der Kamera. Rühmann sorgte dafür, dass Lowitz die Rolle des Diebes Flambeau im Film Das schwarze Schaf (Pater-Brown-Film, 1960) bekam, weil er mit Lowitz auf Augenhöhe interagieren konnte.

1967 erhielt Siegfried Lowitz die Goldene Kamera für die Titelrollen in „Der Trinker“ und „Biedermann und die Brandstifter“.

Seine bekannteste Rolle folgte in den Jahren danach: er war Kriminalkommissar Erwin Köster in der ZDF-Serie „Der Alte“. Diesen Part spielte er von 1977 - 1985 in 100 Folgen.

Seine zweite Ehefrau Marianne Probst (Heirat 1952) war gleichfalls als Schauspielerin tätig.

Seit 2002 verleiht die Siegfried-Lowitz-Stiftung jährlich den Siegfried-Lowitz-Preis.

Filmografie (Auswahl)


Literatur


  • Lowitz, Siegfried: Was für ein Leben. 2000. 159 S. m. Fotos. ISBN 3789280364

Weblinks


Mann | Deutscher | Fernsehschauspieler | Filmschauspieler | Edgar Wallace | Geboren 1914 | Gestorben 1999

 

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