Graf Siegfried I. († 28. Oktober 998) gilt als Gründer von Luxemburg.
Er war Sohn des Pfalzgrafen Wigerich von Lothringen (Wigeriche), Graf im Bidgau und der Kunigunde von Hennegau, († 13. Dezember 992) Tochter von Reginar von Hennegau und der Ermentrud von Franken.
Siegfried heiratete Hadwig von Egisheim, Tochter von Eberhard von Egisheim, Graf im elsäßigen Nordgau (Etichone) und (ihre 3. Ehe, um 943) Liutgarde im Bidgau (Wigeriche), mit der er 11 Kinder hatte. Ein Bruder von ihm war Bischof Adalbero von Metz.
Siegfried war Vogt des Klosters Echternach und der Reichsabtei St. Maximin zu Trier.
Als Graf im Moselgau ertauschte Siegfried 963 die Lützelburg (in der heutigen Stadt Luxemburg an der Alzette) gegen Ländereien in Feulen bei Ettelbrück (Sauer) mit dem Kloster St. Maximin, Trier.
Er erwarb 964 vom Trierer Erzbischof Heinrich Ländereien bei Saarburg und erbaute dort auf dem Inselberg eine Höhenfestung, die Burg Saarburg.
In der Legende ist die Person Siegfrieds mit der Sagengestalt Melusina verknüpft.
Mann | Graf | Gestorben 998 | Luxemburger (Geschlecht) | Graf (Luxemburg) | Sigefroy de Luxembourg | Siegfried I. vu Lëtzebuerg | Siegfried I van Luxemburg
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"Siegfried I. (Luxemburg)".
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