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Siegfried Herrmann (* 7. November 1932 in Unterschönau, Thüringen) ist ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der in den 1950er und 1960er Jahren - für die DDR startend - ein erfolgreicher Mittel- und Langstreckenläufer war. Am 5. August 1965 stellte er in Erfurt mit der Zeit von 7:46,0 Minuten einen Weltrekord im 3000-Meter-Lauf auf. 1966 gewann er die Silbermedaille der Europäischen Hallenspiele im 3000-Meter-Lauf.

Er wurde achtmal DDR-Meister: 1964, 1965 und 1966 im 5000-Meter-Lauf, 1966 im 10.000-Meter-Lauf, 1960 und 1961 im Kurzstrecken-Crosslauf sowie 1964 und 1966 im Langstrecken-Crosslauf.

Von 1952 bis 1965 stellte er insgesamt 21 DDR-Rekorde im 800-Meter-Lauf, 1000-Meter-Lauf, 1500-Meter-Lauf, 3000-Meter-Lauf und 5000-Meter-Lauf auf.

Siegfried Valentin gehörte zunächst dem Sportverein Einheit-Mitte, später dem SC Chemie Halle und ab 1962 dem SC Turbine Erfurt an. In seiner Wettkampfzeit war er 1,76 Meter groß und 65 kg schwer.

Einsätze bei internationalen Höhepunkten


Mann | Leichtathlet (Deutschland) | Geboren 1936 | Sport (DDR)

 

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