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Shrek ist die Hauptfigur eines Kinderbuches von William Steig. Die Geschichte wurde 2001 von DreamWorks in einem computeranimierten Kinofilm unter dem gleichen Titel verarbeitet. Das Wort „Shrek“ stammt aus dem Jiddischen und hat seine Entsprechung im deutschen Wort „Schrecken“.

Handlung


Der Held der Geschichte, Shrek, ist ein Oger. Daher wird er von seinen Zeitgenossen als groß, dumm und hässlich empfunden. Er lebt in einem Sumpf und liebt es, allein zu sein.

Als Lord Farquaad alle Fabelwesen aus dem Land DuLoc vertreibt und sie in den Sumpf von Shrek umsiedelt, schließt dieser mit dem Lord einen Handel ab: Er darf seinen Sumpf wieder für sich alleine haben, wenn es ihm gelingt, die schöne Prinzessin Fiona aus ihrem von einem Drachen bewachten Turm zu befreien. Farquaad verspricht sich dadurch insgeheim eine Heirat mit der Prinzessin, die ihn zum König machen würde.

Bei dieser Mission wird Shrek von einem sprechenden Esel begleitet ("Er spricht?" "Ja. das Problem ist, ihn zum Schweigen zu bringen"). Zusammen erleben die beiden so unterschiedlichen Lebewesen verschiedene Abenteuer. Dass sich dabei sowohl Shrek und Fiona als auch Esel und die Drachendame in einander verlieben, macht die Aufgabe nicht leichter. Shrek weiß zu diesem Zeitpunkt nicht, dass Fiona nach Einbruch der Nacht selbst zum Oger wird. Durch ein großes Missverständnis will die Prinzessin Farquaad doch heiraten, was Shrek aber in letzter Sekunde verhindern kann.

Hintergrund


Shrek look-a-like sand sculpture in Sitges 2005-01-14.jpg Im Film treten neben den Hauptdarstellern auch sehr viele Märchen- und Kinderbuchfiguren wie Schneewittchen, Rotkäppchen oder Peter Pan auf, die großteils auch in Disney-Filmen zu sehen sind. In „Shrek“ werden sie jedoch nicht in ihrem Originalzusammenhang gezeigt, sondern sie haben verschiedene Auftritte in hauptsächlich witzigen Sequenzen. Im Gegensatz zu Disney-Verfilmungen wird in Shrek meist englische Rockmusik eingesetzt. Die Verwendung von Disney-Materialien einerseits und die gleichzeitige Distanzierung davon andererseits verstehen viele als Seitenhieb des Produzenten Jeffrey Katzenberg, der zuvor von Disney entlassen worden war.

Neben Anspielungen auf andere Zeichentrickfilme werden auch Spielfilme wie beispielsweise Matrix parodiert. Diese Vielfältigkeit und der mitunter subtile Humor sorgten dafür, dass der Film auch beim erwachsenen Publikum ein großer Erfolg wurde.

Produktion

  • Shrek war zum Zeitpunkt seiner Erstellung der bislang aufwändigste computeranimierte Film. Unter anderem waren die 36 verschiedenen Schauplätze verantwortlich für die lang andauernden Arbeiten, die am 31. Oktober 1996 begannen und sich über viereinhalb Jahre hinzogen. Insgesamt waren 275 Künstler an der Umsetzung des Films beteiligt, das Gesamtbudget betrug 60 Millionen US-Dollar.
  • Ursprünglich sprach in der englischsprachigen Originalfassung der Komiker Chris Farley Shrek. Er starb jedoch während der Dreharbeiten, seine Position übernahm daraufhin Austin Powers-Darsteller Mike Myers.

Sonstiges


  • Mittlerweile ist die erste Fortsetzung des Films (siehe Shrek 2) erschienen. An dem für 2007 angekündigten dritten Teil wird im Moment gearbeitet. Er wird Shrek, der dritte heißen und davon handeln, dass die beiden Protagonisten einen Thronfolger suchen, um in den Sumpf zurückzukehren. Für 2009 sind Teil vier und ein eigener Kinofilm für den Kater aus Teil zwei angekündigt.
  • Vor dem Erscheinen des zweiten Shrek-Kinofilms wurde der erste Film in einer „erweiterten“ Fassung neu auf DVD herausgegeben. Die Erweiterung bestand aus einem zusätzlichen 15-minütigen Kurzfilm, der in 3D erstellt wurde. Zum Ansehen lagen der DVD 3D-Brillen bei. In einigen Ländern wurde der 3D-Kurzfilm auch in IMAX-Kinos gezeigt.

Weblinks


Filmtitel 2001 | Computeranimationsfilm | Fantasyfilm | Filmkomödie | Bilderbuch

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