Der Name Shooto wird aus den japanischen Begriffen "shu" und "to" gebildet und bedeutet frei übersetzt "Kämpfen lernen". Shooto ist eigentlich der Eigenname einer Vale tudo, Veranstaltungsserie und Organisation wird aber heute in Japan als ein eigenständiger Mixed Martial Arts- Kampfsport begriffen.
Ansonsten sind beim Shooto alle Schlag- und Tritttechniken, sowie der Einsatz von Kniestößen, das Würgen und Hebeln das Gegners ist erlaubt. Charakteristisch für MMA- bzw. Shooto Kämpfe ist, dass sich der Kampf sowohl im Stehen als auch auf dem Boden abspielt. Anders als bei vielen anderen Vale tudo Veranstaltungen - gibt es beim Shooto neben der Möglichkeit, den Kampf zu gewinnen indem man dem Gegner durch Hebel- oder Würgetechniken zur Aufgabe zwingt oder ihn per K.O. kampfunfähig zu machen - auch die Möglichkeit per Punktentscheidung zu gewinnen. Oft werden Kämpfe auch für unentschieden erklärt.
Da durch die dicken Faustschützer K.O.s schwieriger sind (jedoch immer noch einfacher als beim Boxen) - bewegen sich viele Shooto Kämpfe - insbesondere die leichteren Gewichtsklassen unter 70 kg - auf einem sehr hohen technischen Niveau.
Seit Ende der 90er Jahre gibt es auch eine verschiedene Frauen MMA-Veranstaltungen auf denen die Kämpferinnen nach dem Shooto-Regelwerk gegeneinander kämpfen.
Beim Shootboxing ist alles erlaubt was auch beim Shooto im Standkampf erlaubt ist. Es darf geschlagen und getreten werden. Auch Hebel- und Würgegriffe sind im Stehen erlaubt. Der Gegener darf zwar auch zu Boden geworfen werden - jedoch gibt es beim Shootboxing keinen Bodenkampf. Gekämpft wird mit Boxhandschuhen. Das Shootboxing ist daher eher als eine Variante des Kickboxen oder Thaiboxen zu bewerten und keine Mixed Martial Arts.
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