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Sheryl Suzanne Crow (* 11. Februar 1962 in Kennett, Missouri) ist eine US-amerikanische Bluesrocksängerin, Gitarristin, Bassistin, Pianistin und Songschreiberin.

Leben


Sheryl Suzanne Crow wurde am 11. Februar 1962 in Kenneth, Missouri geboren. Ihre Eltern, Bernice und Wendell Crow, spielten in einer Jazzband Klavier und Trompete.

Ihre Karriere begann 1987, als niemand Geringeres als Michael Jackson sie als Background-Sängerin für seine erste Welttour engagierte. Im Frühjahr 1994 tourte sie im Vorprogramm von Crowded House durch die USA, was zu ihrer bis heute andauernden Freundschaft mit Bandchef Neil Finn führte (Every Day Is A Winding Road ist dem – inzwischen verstorbenen – Schlagzeuger Paul Hester gewidmet).

Im Dezember 2001 bekam Sheryl einen Ehren-Doktor-Titel der Southeast Missouri State University.

Sheryl Crow war von Oktober 2003 bis Januar 2006 mit dem ehemaligen Radrennfahrer Lance Armstrong liiert. Im September 2005 gaben sie die Verlobung bekannt, Anfang Februar 2006 ließ das Paar jedoch in einer öffentlichen Stellungnahme die Trennung verlauten. Zuvor hatte Sheryl Crow eine Beziehung mit Eric Clapton.

2005 trat sie beim Live-8-Konzert im Pariser Schloss Versailles auf. Anfang 2006 musste sie sich einer Brustkrebsoperation unterziehen. Daher wurde ihre für März und April geplante Nordamerikatournee verschoben.

Stil


Ihre frühen Arbeiten sind gekennzeichnet durch die Konzentration auf die Slide Guitar, später wurden ihre Songs moderner, „elektronischer“ und fallen eher in die Kategorie Popmusik.

Ihre bekanntesten Lieder sind „All I wanna do“, „A change would do you good“, „Every day is a winding road“, „My favourite mistake“ und „Soak up the sun“. 2004 landete sie mit dem Cat Stevens-Cover „The first cut is the deepest“ einen weltweiten Hit, insbesondere wurde sie in Bahrain die erste und bisher einzige westliche Künstlerin, die einen Nr. 1-Hit erzielen konnte.

Von Crow stammt auch „Tomorrow never dies“, das Titellied des 1997 erschienenen James Bond-Filmes gleichen Namens (deutscher Titel „Der Morgen stirbt nie“).

Auszeichnungen


1995 wurde sie mit 3 Grammy Awards in den Sparten „Best New Artist“ (beste neue Künstlerin), „Record of the Year“ (Single des Jahres; All I Wanna Do) und „Best Female Pop Vocal Performance“ (Beste Weibliche Gesangsdarbietung - Pop) ausgezeichnet.

2 weitere Grammy Awards erhielt sie für ihre Alben „Sheryl Crow“ 1997 und „The Globe Sessions“ 1999; jeweils „Best Rock Album“ (bestes Rock-Album).

Für ihre Songs „If It Makes You Happy“ 1997, „Sweet Child O' Mine“ 2000, „There Goes The Neighborhood“ 2001 und „Steve McQueen“ 2003 gewann sie Grammy Awards in der Kategorie „Best Rock Vocal Female Performance“ (Beste weibliche Rock-Gesangsdarbietung).

Diskografie (Alben)


  • Sheryl Crow (1992, A&M Records, nie veröffentlicht und bekannt als "Unreleased Album")
  • Tuesday Night Music Club (1993)
  • Sheryl Crow (1996)
  • The Globe Sessions (1998)
  • Live From Central Park (1999)
  • C’mon C’mon (April 2002)
  • The Very Best of Sheryl Crow (Oktober 2003)
  • Wildflower (September 2005)

Videografie


DVDs

  • Woodstock 94 (1994, Gastauftritt)
  • Rockin' the Globe (1999)
  • Studio 54 (1999, Gastauftritt)
  • MTV – Unplugged (1999, Ausschnitt)
  • Eric Clapton and Friends (2000, Gastauftritt)
  • Lilith Fair (2001, Gastauftritt/InterviewLilith Fair: Interview mit Sheryl Crow)
  • The Minus Man (2001, Gastauftritt)
  • A Tribute To Heros (2001, Gastauftritt)
  • Rolling Stones – Four Flicks (2003, Gastauftritt)
  • The Very Best of Sheryl Crow – the videos (November 2003)
  • C’mon America 2003 (Dezember 2003)
  • De-Lovely (März 2005, Gastauftritt/Interview)

Video

  • Live From London (1997, Shepherd's Bush Empire)

Weblinks


Quellen


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