Shaun of the Dead, ein Film des britischen Regisseurs Edgar Wright (erschienen 2004), stellt eine Mischung aus Komödie und Horrorfilm und zugleich eine respektvolle Hommage an klassische Zombiefilme dar.
Shaun (Simon Pegg) ist neunundzwanzig, Verkäufer in einem Elektrowarengeschäft und mit seinem Leben recht unzufrieden. Soeben erteilte ihm seine Freundin Liz (Kate Ashfield) den Laufpass, weil er zu viel Zeit in seinem Stamm-Pub, dem Winchester, und vor allem zu viel Zeit mit seinem Mitbewohner Ed (Nick Frost), einem faulen, arbeitslosen Klein-Drogendealer, verbringt, der auch nach Meinung von Shauns zweitem Mitbewohner, dem adretten Angestellten Pete (Peter Serafinowicz), einen schlechten Einfluss auf Shaun ausübt.
Als nun eines Tages Shauns Heimatstadt London zunächst schleichend, dann explosionsartig von Zombies überrannt wird – was Shaun, obwohl mittendrin, zunächst gar nicht bemerkt –, beschließen Shaun und Ed, Zuflucht am einzigen sicheren Ort zu suchen, der ihnen in den Sinn kommt: Dem Winchester. Die beiden greifen zunächst Shauns Mutter (Penelope Wilton) sowie – eher gegen Shauns Willen – seinen bereits von Zombies gebissenen Stiefvater (Bill Nighy) auf und machen sich dann gemeinsam mit diesen auf den Weg zu Shauns Ex-Freundin Liz, welche sich der Gruppe, wiederum mitsamt ihren Freunden Dianne (Lucy Davis) und David (Dylan Moran), ebenfalls anschließt.
Shauns Stiefvater wird kurz darauf zum Zombie und muss von der Gruppe zurückgelassen werden. Die verbliebenen sechs kämpfen sich zu Fuß durch die Straßen Londons und erreichen letztlich das Winchester. Dort angekommen wird die Gruppe rasch von den Zombies belagert und schließlich nach und nach dezimiert. Als letztendlich die rettende Armee eintrifft und die Zombiehorden überwältigt, sind von der Gruppe nur noch die inzwischen wieder versöhnten Shaun und Liz übrig.
Die letzte Einstellung des Films verrät, dass Ed – im Verlaufe des Films von Zombies gebissen und daraufhin selbst zu einem geworden – von Shaun im Geräteschuppen an einer Kette gehalten wird und seine Zeit dort, ganz wie zuvor, vor einer Spielkonsole verbringt.
Der Film enthält eine verhältnismäßig explizite Gewaltdarstellung, was auf Grund der FSK 16-Freigabe viele Zuschauer verwundert. So wird etwa einem der Weggefährten Shauns von den Zombies der Bauch aufgerissen, woraufhin Gedärme herausgerissen und verspeist werden.
Filmtitel | Filmtitel 2004 | Britischer Film | Filmkomödie | Horrorfilm | Independentfilm
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