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Sfântu Gheorghe (dt. Sankt Georgen, ung. Sepsiszentgyörgy) ist eine Stadt in Siebenbürgen/Rumänien und die Hauptstadt des Bezirks Covasna. Sie liegt am Fluss Olt in einem Tal zwischen dem Baraolt- und dem Bodoc-Gebirge.

Im Jahr 2003 hatte sie etwa 61.500 Einwohner. Die Bevölkerung ist überwiegend ungarischer Abstammung. Etwa 5.000 Bewohner sind Zigeuner, die in von Armut geprägten Verhältnissen leben.

Geschichte


Sfântu Gheorghe ist einer der ältesten Städte des Széklerlandes. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1332. Der Namengeber der Stadt ist der Heilige Patron Sankt Georg von der ortsansässigen Kirche. In der Vergangenheit war Sfântu Gheorghe das wirtschaftliche und administrative Zentrum des ungarischen Komitats Háromszék, das ungefähr dem heutigen rumänischen Bezirk Covasna entspricht.

Wirtschaft


Die Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt, die beiden Hauptfernstraßen DN11 und DN12 treffen sich hier, auch die übrigen Landesteile sind verkehrstechnisch angebunden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich in der Stadt eine Textilfabrik und eine Zigarettenfabrik an.

Sehenswürdigkeiten


  • Festungskirche (Biserică Fortificată - Vártemplom), erbaut im 14. Jahrhundert im gotischen Stil.
  • Hauptquartier des Husaren-Batallions im modernen Zentrum (heute Landesarchiv), erbaut 1820/21.
  • Bibliotheksgebäude, erbaut 1832 als Sitz der Bezirksverwaltung.
  • Theatergebäude, erbaut 1854 bis 1856 als Stadthalle.
  • Der Basar mit seiner Uhr, erbaut 1868, die Uhr wurde 1893 von einem Uhrmacher Müller aus Budapest erschaffen.

Siehe auch: Liste der Städte in Rumänien

Ort in Siebenbürgen

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