Der sexuelle Reaktionszyklus ist eine Einteilung der sexuellen Reaktion beim Menschen in vier Phasen, die in den 60er Jahren von Masters und Johnson vorgenommen wurde und bis heute Gültigkeit hat:
Der sex flush, die Durchblutung der obersten Hautschichten, erhöht sich auf ein Maximum.
Es kommt zu unwillkürlichen, rhythmischen Muskelkontraktionen in der Genital- und Analregion mit einer Frequenz von ungefähr 0,8 Sekunden.
Der Orgasmus einer Frau ist begleitet von rhythmischen Muskelkontraktionen der orgastischen Manschette (Muskeln im unteren Scheidendrittel der Vagina, der Gebärmutter und der Analregion). Ein durchschnittlicher Orgasmus besteht aus etwa 5, ein intensiver Orgasmus aus 10 bis 15 Kontraktionen.
Während des Orgasmus stößt der Mann in der Regel das Sperma aus. Diese Ejakulation geht jedoch nicht zwingend mit dem Orgasmus einher, Männer können auch einen Orgasmus ohne Spermaausstoß bekommen und umgekehrt. Auch Frauen können eine klare Flüssigkeit aus dem G-Punkt-Drüsenzentrum absondern.
Das alles geht einher mit der nochmaligen Steigerung der Frequenz des Herzschlags bis zum Doppelten, einem Anstieg des Blutdrucks sowie einer Beschleunigung der Atmung. Es mündet in einer Kulmination von Herz-, Kreislauf- und Atmungstätigkeit, teilweise auch in einem kurzen Bewusstseinsverlust.
Neueren neurophysiologischen Erkenntnissen zufolge werden beim weiblichen Orgasmus bestimmte Hirnregionen für bis über zwei Minuten deaktiviert, was mit dem psychischen Erlebnis korreliert sein dürfte. Bei Männern konnte dieses relativ lang andauernde Geschehen nicht nachgewiesen werden, die Messauflösung lag im Bereich von zwei Minuten.
Die Gehirnströme verändern sich..
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"Sexueller Reaktionszyklus".
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