Der Ausdruck Sesshaftigkeit (von sitzen, fest haften) bezeichnet das gemessen an jägerischem Verhalten, vergleichsweise dauerhafte Verharren des Menschen an einem Wohnsitz.
Die (geografische) Sesshaftigkeit (siehe Immobilisten) hat sich im Gegensatz zur Mobilität bereits vor Jahrtausenden im mesolithischen Umfeld entwickelt. Ihre starke Verbreitung ist aber eine der Folgen der landwirtschaftlichen Entwicklung. Begonnen hat dies in der Jungsteinzeit:
In den eiszeitlichen Jagd- und Sammler-Kulturen beherrschten zumindest saisonale Wanderungen den Alltag der meisten Gruppen in Europa, diese Menschen lebten vorwiegend als Nomaden. Die Landwirtschaft erzwang das sesshaft werden. Andererseits wurden - speziell im Orient - mit der Spezialisierung einiger Gruppen auf die Viehzucht der Nomadismus sogar ausgeweitet.
siehe auch: Migration
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"Sesshaftigkeit".
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